Kreissportjugend im KSB "Saale/Schwarza" e.V.
Kreissportjugend im KSB "Saale/Schwarza" e.V.

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24. März 2013

MTV 1876 Saalfeld Abt. Fechten

Malin Wenzlaff wird in Wroclaw Dritte

(Wroclaw) Für eine sensationelle Überraschung beim „XXXVI. Challenge Wratislavia", dem weltweit größten Fechtturnier für Kinder, an dem in diesem Jahr fast 2200 Kinder aus der ganzen Welt teilnahmen, sorgte die Wickersdorferin Malin Wenzlaff mit Platz drei im Damendegenwettbewerb der Jahrgänge 2000/2001. Nach der Vorrunde war sie mit vier Siegen und einer Niederlagen an Platz dreiundzwanzig des Direktausscheides gesetzt. Damit hatte sie im 128er Tablout ein Freilos. Im KO gewann sie zunächst 12:7 gegen die Polin Obal, setzte sich im zweiten Gefecht gegen deren Landsfrau Heronimek knapp 12:11 durch. Mit dem gleichen Resultat zog sie gegen Anna Coufalova (Tschechien) ins 8er Finale ein. Auch gegen die Italienerin Mazzola konnte sie sich mit 12:10 behaupten. Erst im Halbfinale wurde Malin von der Belgierin Wasiak mit 12:3 bezwungen. Damit stand am Ende der dritte Platz als bestes Ergebnis einer deutschen Teilnehmerin im Degenwettbewerb fest.

 

Gegen die Wenzlaffbezwingerin Wasiak war zuvor auch schon Constanze Landte im Kampf um den Einzug unter die besten zweiunddreißig mit 8:12 gescheitert. Sie hatte zunächst in der Vorrunde große Probleme in den Wettkampf zu kommen, stand nach drei Niederlagen schon vor dem Aus, ehe sie mit zwei klaren Siegen noch den Sprung ins KO schaffte. Hier gewann sie in einem „Krimi" gegen die Polin Gawel 12:11 in der Verlängerung. Tina Streitberger schied leider bereits in der Vorrunde aus. Nur ein Sieg reichte nicht für die Teilnahme am Direktausscheid.

 

Im Jahrgang 2002 und jünger machte Hannah Traut ihre Sache mehr als ordentlich. In der Vorrunde gab sie nur ein Gefecht 3:4 ab, zog als Zwanzigste in den Direktausscheid. Hier gewann sie ihr erstes Gefecht 8:4 gegen die Polin Bazylewicz. Gegen Julia Gwozdz aus Bytom war Hannah diesmal chancenlos. Das bedeutet im Endklassement ein sehr guter Platz fünfundzwanzig unter den 94 Starterinnen im Degenwettbewerb der jüngsten Mädchen.

 

Die vier Jungen vom MTV 1876 wollten einen Tag später an die guten Ergebnisse der jungen Damen anknüpfen. Pascal Schier konnte in der Vorrunde drei seiner sechs Gefechte gewinnen. Im Direktausscheid traf er auf Hoch vom Olympiastützpunkt Tauberbischofsheim. Bis zu Beginn des letzten Drittels, als Pascal nach zwischenzeitlichem Fünftrefferrückstand der Anschluss zum 9:10 gelang, konnte er gut gegen halten. Dann nutzte der Leistungssportler aus Nordbaden seine Größen- und Kraftvorteile und verwehrte mit seinem Sieg Pascal das Weiterkommen.

Johann Schneider gewann im Wettbewerb 2000/2001 vier seiner sechs Vorrundengefechte und hatte als 36. des Vorkampfes zunächst Freilos. Auch er traf anschließend auf einen Deutschen. Gegen Dietrich Bopp aus Trier fand er nicht die geeigneten Mittel und schied 6:9 aus.

 

Eine tolle Vorstellung lieferten die beiden jüngsten Saalfelder Fechter ab. Laurenz Dörfer (2004) gab in der Vorrunde des Wettbewerbs 2002 und jünger nur ein Gefecht ab, Cedric Wiefel (2002) marschierte ohne Niederlage als Vorkampffünfter durch die Vorrunde. Damit standen beide im 64er KO. Laurenz musste sich nach großem Kampf dem Reutlinger Nils Rohm beugen. Cedric löste seine erste Aufgabe gegen den Polen Placzek souverän 8:1. Leider kam im Folgegefecht gegen Radosz bereits das aus. Damit blieben für Laurenz und Cedric die Ränge dreiundvierzig bzw. neunzehn bei einhundertneun angetretenen Startern.

Cedric Wiefel trat am Folgetag auch im Wettbewerb der Florettfechter an. Während es in der Vorrunde recht rund lief und Cedric mit vier Siegen und einer Niederlage als Achtunddreißigster von 168 Florettfechtern der Vorrunde sicher den Direktausscheid erreichte, kam er im KO mit dem Letten Balashov überhaupt nicht klar. Nach einem 2:8 war der Wettkampf für Cedric beendet. Als 68. musste Cedric die Heimreise antreten.

 

Insgesamt konnten die Saalfelder ein positives Resümee ziehen. Neben der herausragenden Platzierung von Malin Wenzlaff erreichten die Saalfelder bei neun Starts acht Mal die Direktausscheidung. Damit viel die Bilanz besser aus als erwartet. Was aber für den Saalfelder Fechtnachwuchs noch viel wichtiger ist: Alle konnten bei einem beeindruckenden Turnier sehr viel Erfahrung knüpfen und hatten ein tolles Erlebnis mit Kindern aus der ganzen Welt.

Text/Foto: André Langen

18. März 2013

MTV 1876 Saalfeld Abt. Fechten

Saalfelder Degennachwuchsfechter räumen kräftig ab

(Marktredwitz) Beim Egrensisturnier der Degenfechter in Marktredwitz nahmen die jungen Fechter vom MTV 1876 Saalfeld in neun von zwölf Wettbewerben teil und erkämpften dabei nicht weniger als zehn Pokale.

 

Laurenz Dörfer gewann das Schülerturnier im Jahrgang 2003 und jünger durch einen klaren Finalsieg gegen den Weidaer Wolf. Im wieder konterte er die Angriffe seines Gegners geschickt aus, setzte die taktischen Hinweise seines Trainers hundertprozentig um. Lex Zehendner belegte Platz sechs.

Im gleichen Jahrgang der Mädchen konnte sich Celine Stumpf den Bronzepokal sichern. Leonie Richter wurde Fünfte.

Der Schülerwettbewerb im Jahrgang 2002 wurde von den Saalfelder Teilnehmern beherrscht. Georg Rein siegte vor Paul Hotze. Leonard Richter gewann im ältesten Schülerjahrgang Bronze.

 

Nicht ganz die Erwartungen erfüllten die Jungen in der B-Jugend. Pascal Schier schied im Jahrgang 1999 überraschend im Viertelfinale aus und wurde nur Sechster. Johann Richter belegte Platz vierzehn. Anton Rein musste verletzungsbedingt passen, unterstützte aber den Verein als Kampfrichter.

Im jüngeren B-Jugendjahrgang wurde Johann Schneider Dritter. Nach der Vorrunde lag er auf Platz eins, scheiterte dann aber im Halbfinale.

Auch der Wettbewerb im Damendegen der B-Jugend lief nicht optimal. Emilia Dörfer wurde bei den 1999 geborenen Mädchen Sechste. Im Jahrgang 2000 schwächelte Constanze Landte in der Vorrunde. Mit nur drei Siegen ging sie als Fünfte in das Finale. Hier steigerte sie sich, gewann Viertel- und Halbfinale sicher und musste nur im Finale Freisel aus Oberammergau den Sieg überlassen.

 

Eine starke Vorstellung zeigten die Mädchen bei den Kadetten. Meike Wenzlaff und Constanze Landte beendeten die Vorrunde ungeschlagen auf den Plätzen eins und zwei. Emilia Dörfer, Lea Richter und Fiona Sommer rundeten das Bild mit den Plätzen vier bis sechs ab. Während Meike und Constanze ihre Viertelfinalaufgaben problemlos lösten, schied Fiona gegen die Münchnerin Aschenbrenner aus. Im vereinsinternen Duell hatte Lea Richter knapp mit 15:14 die Nase gegen Emilia Dörfer vorn.

Meike gewann schließlich das Halbfinale gegen Lea klar, musste sich dann aber auch Franziska Aschenbrenner im Finale geschlagen geben, die zuvor Constanze im Halbfinale ausgeschaltet hatte. Damit belegten die Saalfelderinnen die Plätze zwei bis sechs, wobei sich Constanze nach Silber in der B-Jugend mit dem Bronzeplatz bei den Kadetten den zweiten Pokal an diesem Tag sicherte.

 

„Wir sind mit dem Ergebnis recht zufrieden. Vor allem bei den meisten Teilnehmern am Challenge in Wroclaw diese Woche geht die Formkurve nach oben.", lobte Abteilungsleiter Langen seine Schützlinge. „In Polen wollen wir uns als starkes Team präsentieren."

Text: André Langen

12. März 2013

MTV 1876 Saalfeld Abt. Fechten

7. Kreisranglistenturnier im Degen der Jugend

(Saalfeld) Der zurückgekehrte Winter hatte am Dienstagnachmittag auch Einfluss auf das Kreisranglistenturnier im Degenfechten. Max Dietzel und Elias Röhring aus Oberweißbach schafften witterungsbedingt ebenso wenig wie der Rudolstädter Anton Rein. Auch Pascal Schier musste sich entschuldigen lassen. So nahmen letztlich nur vier Mädchen und zwei Jungen am Wettkampf teil.

 

Nach den beiden Vorrunden lag Constanze Landte mit neun Siegen aus zehn Gefechten auf Platz eins. Johann Schneider und Malin Wenzlaff folgten auf den Rängen zwei und drei. Im Viertelfinale setzten sich Malin gegen Johann Richter und Tina gegen Emilia Dörfer. Im Gefecht um Platz fünf behielt Emilia gegen Johann Richter die Oberhand.

In den Halbfinalgefechten standen sich Malin und Johann Schneider sowie Constanze und Tina gegenüber. Während Johann Schneider knapp mit 10:9 Malin bezwang, konnte sich Constanze klar mit 10:3 der Aufgabe gegen Tina erledigen.

 

Im kleinen Finale bezwang Malin Tina und sicherte sich Rang drei. Im entscheidenden Kampf um den Tagessieg setzte sich Johann 10:8 gegen Constanze durch und revanchierte sich damit für die beiden Niederlagen in den Vorrunden. Vor allem im Nahkampf war er Constanze überlegen.

In der Gesamtwertung führt Johann Schneider weiterhin vor Meike Wenzlaff. Constanze Landte verbesserte sich auf Position drei, Die Kreisranglistenturniere im Degenfechten werden am Donnerstag mit den Wettkämpfen der Schüler und in der offenen Klasse fortgesetzt.

 

Auch beim 7. Kreisranglistenturnier der Schüler im Degenfechten war Cedric Wiefel nicht zu stoppen. Ungeschlagen beendete er die Vorrunde.Im Viertelfinale setzte er sich ebenso sicher gegen Leonie Richter wie anschließend gegen Laurenz Dörfer durch. Im Finale traf er auf Hannah Traut, die zuvor Lex Zehendner 10:1 und im Halbfinale Leonard Richter 10:9 bezwungen hatte. Zumindest in der ersten Hälfte konnte gegen Cedric mithalten und das Gefecht offen gestalten. Kurz vor der Pause ging Cedric erstmalig mit zwei Treffern in Führung. Nach Wiederbeginn machte er aus dem 7:5 mit drei schnellen Aktionen ein kurzes Ende und gewann 10:5.

 

Im Kampf um Platz drei unterlag Laurenz Dörfer tapfer kämpfend dem drei Jahre älteren Leonard Richter knapp 8:10. Platz fünf sicherte sich Paul Hotze durch ein 10:4 über Florian Albrecht.

Leonie Richter wurde Siebente. Sie gewann ihr Platzierungsgefecht gegen Lex Zehendner, dem nach sehr guter Vorrunde am Ende noch die Kraft fehlte, weiter vorn zu landen.

 

Auf den neunten Platz in der Tageswertung kam Celine Stumpf, die ihr Gefecht gegen Bastian März mit 10:3 für sich entscheiden konnte.

Text: André Langen

11. März 2013

SV 1883 Schwarza Abt. Judo

Vincent Giller gewinnt Stahlpokal in Riesa

(Riesa) Die gesamte sächsische Judoelite traf sich in Riesa zum Sichtungsturnier des Altersbereiches U15. Für den SV Schwarza reiste Vincent Giller nach Ostsachsen, um sich im Wettkampf auf das Bundessichtungsturnier in der kommenden Woche in Berlin vorzubereiten. Johannes Limmer wollte dies eigentlich auch, verletzte sich aber leider im Training und konnte dadurch nicht kämpfen.

Vincent kämpfte souverän und besiegte alle vier Gegner vorzeitig mit Ippon. Dabei zeigte er gerade im Bodenkampf seine Stärke. Im Finale benötigte Vincent gerade einmal 25 Sekunden um den Leipziger Jonas Breitfeld vorzeitig mit Ippon von der Matte zu schicken.

Vincent ist nun gut für das kommende Wochenende gerüstet und wird in Berlin, gemeinsam mit Johannes, Aaron, Jonas und Tilman, um die vorderen Plätze kämpfen. Viel Erfolg!

Text/Foto: S.Giller



MTV 1876 Saalfeld Abt. Fechten

Cedric Wiefel auch beim Wenzelpokal mit Spitzenplatz

(Altenburg) Eine Woche nach seinem zweiten Platz beim Osterburgpokal konnte Cedric Wiefel auch in Altenburg beim Wenzelpokalturnier einen Finalplatz erfechten.

 

Nach je nur einer Niederlage in Vor- und Zwischenrunde kämpfte er sich in das KO-Finale der besten acht Fechter des Jahrgangs 2002. Im Viertelfinale traf er auf seinen Finalgegner vom Osterburgpokal Toni Lösche aus Nordhausen. Auch diesmal konnte Cedric gut mithalten und das Gefecht lange offen halten, aber die 8:10 Niederlage nicht verhindern. Am Ende landete der Fechter des MTV Saalfeld beim sehr stark besetzten Wenzelpokal auf einem sehr guten sechsten Platz. Damit konnte er seinen Platz in der Spitzengruppe in der Thüringer Rangliste festigen. Das Ziel für diese Saison bleibt eine Einzelmedaille bei den Thüringer Meisterschaften Ende Mai in Jena.

Text: André Langen

10. März 2013

Asahi Dojo e.V. Königsee

Schlag auf Schlag beim Asahi Dojo e.V.

(Königsee) Schlag auf Schlag ging es am vergangenen Wochenende beim Asahi Dojo e.V. Königsee zu. Nach dem großen Ansturm auf das von Mike Hainke extra für den internationalen „Tag der Frau" zurechtgeschnittene Frauentraining am vergangenen Freitag, folgte ein ebenso großer Ansturm auf den vereinsinternen Lehrgang am Samstag und auf die Kreisjugendspiele am Sonntag. Mit so einer Nachfrage hatte niemand gerechnet, aber genau das zeigt den Zusammenhalt beim Asahi Dojo e.V.

Mit 100 Teilnehmern plus Eltern, Großeltern und Freunden war die Sporthalle am Schiefer in Königsee am vergangen Samstag so gut gefüllt wie lange zu keinem Lehrgang mehr. Von 9:00 – 12:00 Uhr unterwiesen die vereinseigenen Trainer, Mike Hainke und

Maximilian Auffenbauer, ihre Schützlinge in den verschiedensten Grundtechniken und Katas. Mit großer Begeisterung übten sich diese in den vorgezeigten Techniken um ihre Leistungen zu verbessern und die neuen Techniken zu erlernen. Nach einer kurzen Mittagspause bereicherte dann Ricardo Pford die folgenden 3 Trainingseinheiten. Im Anschluss daran war es jedem Karateka möglich eine Gürtelprüfung abzulegen und den Tag mit einer Übernachtung im Vereinsdojo abzurunden.Mindestens ebenso gut besucht, wie der vorhergehende, vereinsinterne Lehrgang, waren die Kreisjugendspiele. Mit 140 Teilnehmern, aus 3 Landkreisen traten Karatekas in den verschiedensten Gürtelgraduierungen zum offiziellen Kreisinternen vergleich an, welcher unter der Leitung von Hauptkampfrichter Ricardo Pford stattfand. Dieser und seine Kampfrichterassistenten Melanie Müller-Schwefel und Martin Müller (Trainer aus der Abteilung Neuhaus), Christopher Schmidt und Max Auffenbauer (Trainer der Abteilung Königsee), sowie Angela Fuchs und Michael Kürbis (Trainer der Abteiliung Bad Blankenburg/Saalfeld), desweiteren Fabian und Melanie Marquardt und Maria Unbehaun (Abteilung Königsee), sowie die Tischbesatzungen und Betreuer der jeweiligen Matten hatten von 9:00 bis 15:00 Uhr alle Hände voll damit zu tun, die Kämpfer zu vergleichen und die jeweiligen Sieger in den einzelnen Kategorien zu bestimmen. Hierbei hatte jeder Kämpfer die Möglichkeit in 4 Gruppen erfolgreich zu starten: Kata-Einzel, Kata-Team, Kumite-Einzel, Kumite-Team. Unsere Kleinsten auch im Bereich Kihon (Grundschule).

Trotz mitunter langen Wartezeiten, durch den großen Ansturm auf den Wettkampf, gelang es dennoch jedem Betreuer seine ihm zugeteilte Gruppe bei Laune und vor Allem warm für den folgenden Kampf zu halten. Und die Ergebnisse waren vielversprechend.

Abschließend ist zu sagen, dass das ganze Wochenende für den Asahi Dojo e.V. ein großer Erfolg war, zu dem jeder sein Bestes beigetragen hat. Ein großer Dank gilt natürlich Ricardo, welcher den Langen weg aus Schwäbisch Gmünd nach Königsee auf sich genommen hat und seinen alten Verein tatkräftig unterstützt hat. Ebenso groß möchten wir uns natürlich aber auch bei Beate Breuer, der Kreissportjugendkoordinatorin des Kreissportbundes Saale-Schwarza, bedanken, ohne deren Zutun und Hilfe der Wettkampf nur halb so gut verlaufen wäre. Denn was ist ein Wettkampf schon ohne Medaillen, Urkunden und den Menschen die sie bereitstellen? Was bleibt ist danke zu sagen. Danke all denjenigen, die das Wochenende und vor Allem den Wettkampf tatkräftig unterstützt haben.

Foto, Text: Verein



09. März 2013

SV 1883 Schwarza Abt. Judo

Natalia Schauseil erkämpft Bronze bei den Deutschen Meisterschaften

(Frankfurt/Oder) So kann das Wettkampfjahr weiter gehen!

Nach ihrem 5. Einzeltitel bei den Mitteldeutschen Meisterschaften der Altersklasse U21 erkämpfte sich Natalia Schauseil vom SV 1883 Schwarza auch bei den Deutschen Meisterschafen eine Medaille, die zweite nach ihrem noch in der Altersklasse U17 errungenen Meistertitel 2011.

 

Natalia startete furios mit zwei Ipponsiegen gegen Annalena Bauer aus Bayern (Schulterwurf) und Miriam Kost aus der Pfalz (kleine Innensichel). Im Viertelfinale traf sie auf Lokalmatadorin Sarah Gregor. Diese Konstellation kam nicht ungelegen, hatte Natalia mit dieser Kämpferin doch noch mindestens zwei Rechnungen offen: Erst kürzlich in Arlon (Belgien) hatte Sarah gewonnen und auch bei den Deutschen Meisterschaften 2012 scheiterte Natalia in der Trostrunde an der Kämpferin von der Sportschule Frankfurt/Oder. Diesmal sollte alles anders werden. Ähnlich wie in dem Arloner Kampf drehte Sarah Gregor zum Wurf ein, Natalia übernahm entschlossen und warf ihre Kontrahentin voll auf den Rücken: Ippon und Einzug ins Halbfinale!

 

Auch hier wartete eine „alte" Bekannte: Miriam Butkereit aus Schleswig-Holstein, ehemalige Deutsche Meisterin der U17, Gewinnerin des Thüringenpokals 2010 und Medaillengewinnerin zahlreicher Europacup-Wettkämpfe. Natalia hatte die mindestens einen Kopf größere Rivalin bisher nie besiegen können und auch diesmal sollte es nicht gelingen. Dabei spielten die neuen Wettkampfregeln eine entscheidende Rolle, bei denen u.a. Griffverhinderungen und einseitige Fassarten schneller zu Strafen führen können. Von denen musste Natalia schon in der Anfangsphase des Kampfes drei Stück hinnehmen, ohne dass auch nur eine Wertung gefallen war. Die vierte Strafe hätte die vorzeitige Niederlage zur Folge gehabt. Natalia musste jetzt alles geben und ging bis an ihre körperlichen Grenzen. Pausenlos war sie im Angriff. Am Boden spielten sich dramatische Szenen ab. Die Norddeutsche schaffte es jedoch immer wieder, sich in letzter Sekunde herauszuwinden. Vierzehn Sekunden vor Schluss setzte Natalia erneut zu einer Sankaku-Festhalte an. Kopf und Arm der Gegnerin waren bereits fest arretiert. Sie begann gerade das Bein von Miriam Butkereit zu strecken, als das Trennkommando des Kampfrichters kam. Unfassbar! Natalias Heimtrainer Martin Rumpf und Landestrainer Mike Göpfert konnten es am Mattenrand kaum glauben. Ein Blackout des Kampfrichters? Wie dem auch sei. In den noch verbleibenden 8 Sekunden war nichts mehr zu machen. Der Kampf endete ohne Wertung und Natalia verlor auf Grund der Bestrafungen.

 

Es blieb aber die Chance auf Platz 3 und die nutzte Natalia eindrucksvoll. Julia Weikert aus Berlin hatte im kleinen Finale nicht den Hauch einer Chance. Fast wäre es Natalia gelungen, erstmals mit einer Würgetechnik zum Erfolg zu kommen, doch die Berlinerin stemmte sich mit letzter Kraft gegen die drohende Niederlage. Nach einem schlecht ausgeführten Angriff der offenbar noch etwas benommenen Gegnerin kam es erneut zu einem Bodenkampf. In dem zahlten sich Natalias vor allem in Japan weiter gewachsene Fähigkeiten aus. Überlegt arbeitete sie ihre Festhaltetechnik heraus und hatte nach 20 Sekunden unter dem Jubel des Anhangs aus Thüringen und Sachsen ihre Gegnerin besiegt.

Die Bronzemedaille ist der bisher größte Erfolg der Schwarzaerin in der neuen Altersklasse, den auch Bundestrainer Claudiu Pusa wohlwollend zur Kenntnis genommen hat. Natalia darf damit auf weitere Einsätze in der Nationalmannschaft hoffen, da sie als Jahrgangsbeste abschnitt. Nun gilt es, diese Leistung beim hochkarätigen Internationalen Thüringenpokal, der schon in zwei Wochen in Bad Blankenburg stattfindet, zu bestätigen.

Text/Foto: Matthias Herlitze

03. März 2013

MTV 1876 Saalfeld Abt. Fechten

Erfolge der jungen Saalfelder Fechter beim Osterburgpokal in Harpersdorf

(Harpersdorf) Eine Woche nach den guten Ergebnissen beim Steglitzer Bären wussten die Fechterinnen und Fechter des MTV 1876 Saalfeld am vergangenen Samstag auch beim Osterburgpokal in Harpersdorf zu überzeugen.

 

Laurenz Dörfer gelang mit vier Siegen in der Vorrunde in der Altersklasse 2003 als einzigen 2004 geborenen Teilnehmer der Sprung in die zweite Runde. Dort gewann er zwei weitere Gefechte und verpasste bei seinem ersten Florettwettkampf als Neunter nur um einen Treffer den Einzug ins Finale.

 

Noch besser lösten die Florettspezialisten Hannah Traut und Cedric Wiefel im Jahrgang 2002 ihre Aufgaben. Beide erreichten das Finale und belegten am Ende hinter Hammerschmidt (Bad Elster) bzw. Toni Lösche (Nordhausen) jeweils Platz zwei. Auf dem Weg zu Silber bewies Cedric im Viertelfinale Nervenstärke. Aus einem 2:9 Rückstand 55 Sekunden vor Ende machte er noch einen 10:9 Sieg.

 

Im Herrendegen der B-Jugend konnte Anton Rein leider nicht an das gute Abschneiden in Berlin anknüpfen. Er schied im Direktausscheid aus und wurde nur Elfter. Pascal Schier musste nach einer Zerrung im Training auf seinen Start verzichten.

 

Besser sah es da bei den Mädchen aus. Nach der Vorrunde stand Malin Wenzlaff auf Platz eins. Constanze Landte, Emilia Dörfer und Tina Streitberger folgten auf den Rängen vier, sieben und neun.

Leider konnte Tina im Direktausscheid eine 9:5 Führung nicht nach Hause bringen und schied aus. Auch Malin tat sich im Viertelfinale gegen die gleiche Gegnerin schwer, schaffte aber mit einem 10:8 den Einzug ins Halbfinale. Constanze Landte hatte die Weidaerin Theresa Grundmann sicher im Griff, lag immer in Führung und zog ebenfalls ins Halbfinale ein. Dagegen schied Emilia Dörfer leider gegen die starke Antonia Hammerschmidt im Viertelfinale aus und wurde Sechste.

 

Im Halbfinale kam es dann zum vereinsinternen Duell Malin gegen Constanze. Im Gegensatz zum letzten Kreisranglistenturnier, als Malin die Nase vorn hatte, konnte diesmal Constanze klar 10:5 gewinnen. Malins Linkshändervorteil reichte diesmal nicht zum Sieg. Constanze setzte sich mit ihrer hohen Beweglichkeit gegen Malins statische Fechtweise durch und stand damit wie in Berlin im Finale. Dort traf sie auf Antonia Hammerschmidt aus Bad Elster. In einem offenen Gefecht mit wechselnder Führung konnte die Saalfelderin mit 10:8 das Duell und damit den Osterburgpokal gewinnen. In der Rangliste konnte Constanze ihre Führung vor Malin ausbauen, Tina verlor den dritten Platz an Theresa Grundmann (Weida) und muss nun bei den letzten Ranglistenturnieren in Marktredwitz und Wroclaw unbedingt punkten, wenn sie auf den Zug zu den Deutschen Meisterschaften nach Osnabrück noch aufspringen will.

Text: André Langen

26. Februar 2013

MTV 1876 Saalfeld Abt. Fechten

Johann Schneider gewinnt 6. Degenpool der Jugend

(Saalfeld) Am Dienstagnachmittag fand das sechste Kreisranglistenturnier im Degenfechten für die Jugend statt. Zu Wettkampfbeginn traten nur sechs Fechterinnen und Fechter an, später kamen noch drei weitere Teilnehmer hinzu. Deshalb musste der Modus durch die Wettkampfleitung während des Turniers modifiziert werden. Am Ende wurde es noch einmal ein Belastungstraining, denn jeder musste sechzehn Vorrundengefechte absolvieren.

 

Am besten mit den Bedingungen kam Malin Wenzlaff zurecht, die als Erstplatzierte den Direktausscheid erreichte.

Im 16er KO setzte sich Johann Richter gegen Max Dietzel 8:5 durch, war aber dann gegen Malin chancenlos. In den anderen Viertelfinals gewannen Meike Wenzlaff gegen gegen Anton Rein und Johann Schneider gegen Emilia Dörfer je mit 8:1 Treffern. Constanze Landte besiegte nach anfänglichem Rückstand Elias Röring mit 8:5. In den Halbfinals setzten sich Malin und Johann durch. Das Finale sah am Ende Johann mit einem Treffer vorn, der damit den Tagessieg holte und in der Rangliste die alleinige Führung übernahm. Platz drei ging nach dem kleinen Finale an Meike, die Constanze das Nachsehen gab. Die Platzierungsgefechte um Platz fünf und sieben gewannen Elias Röring 8:5 gegen Anton Rein und Emilia Dörfer 8:3 gegen Johann Richter.

 

Bereits am 12. März gibt es das nächste Kreisranglistenturnier der Altersklasse Jugend zur Vorbereitung auf das Egrensisturnier in Marktredwitz und das Challenge Wratislavia in Wroclaw. Zunächst geht es aber erstmal am Samstag nach Kraftsdorf zum Osterburgpokal und für Meike und Constanze am Sonntag zum Thüringenpokal.

Text: André Langen

23. Februar 2013

SV 1883 Schwarza Abt. Judo

Gold-Silber-Bronze für Judokas in Brandenburg

(Rudolstadt/Kremmen) Zum zweiten Mal in Folge nahmen die Kämpfer des SV Schwarza am Pharmapokal des JC Samura Oranienburg teil. Insgesamt traten etwa 430 Judokas aus 55 Vereinen und sechs Bundesländern sowie Tschechien an, um die begehrten Pokaltrophäen zu erkämpfen. Der SV Schwarza reiste mit fünfzehn Kämpferinnen und Kämpfern an und rechnete sich auch gute Chancen aus, vorne mitkämpfen zu können. Bereits am Freitag erfolgte die gemeinsame Anreise, um am Wettkampftag ausgeruht auf der Matte zu stehen. Link zu den Fotos!

 

Zuerst ging es im Altersbereich U13 zur Sache. Gerade von unseren Thüringer Landesmeistern Martin Limmer, Thorben Hansen und Sören Spangenberg erhofften sich die Schwarzaer vordere Platzierungen. Thorben erwischte keinen guten Tag und schied nach zwei Niederlagen bei nur einem Sieg vorzeitig aus. Besser machten es Martin und Sören. Beide verloren zwar ihren Auftaktkampf denkbar knapp (und sehr umstritten), setzten sich aber in der Runde um Rang Drei durch, so dass beide im kleinen Finale standen.

Martin stand nach vier Siegen Thaddäus Junge vom Gastgebenden Verein aus Oranienburg gegenüber. In einem starken Kampf ohne Wertungen entschieden sich am Ende die Kampfrichter für den Schwarzaer, der damit den dritten Platz erkämpfte.

Auch Sören stand nach vier Siegen im kleinen Finale. Allerdings konnte er den Kampf gegen Nikolas Laudahn (Asia Neubrandenburg) nicht für sich entscheiden und wurde damit Fünfter.

Für unsere Kämpfer Amelie Giller, Heiner Limmer und Nico Ohlwein ging es in erster Linie darum, Kampferfahrung auf hohem Niveau zu erlangen. Alle drei schlugen sich achtbar, konnten sich aber nicht platzieren.

 

Nun gingen unsere Großen im Altersbereich U16 in den Kampf. Hier zeigten unsere beiden Sportschüler Johannes Limmer (60kg) und Vincent Giller (40kg) das sie zu den besten Judokas ihres Altersbereiches gehören.

Nachdem Johannes zwei Auftaktsiege gelangen, stand er dem Mondeo-Cup Sieger Stefan Wichmann (Asia Neubrandenburg) gegenüber. Im letzten Jahr verlor der Schwarzaer dieses Duell und lag auch in diesem Jahr lange Zeit wegen einer Strafe zurück. Kurz vor dem Ende gelang Johannes noch ein Armhebel, wodurch er den Neubrandenburger noch mit Ippon besiegen konnte. Im Finale gegen Max Henke (Lauchhammer) stand es lange Zeit Unentschieden. Allerdings nutzte der Brandenburger eine Unachtsamkeit von Johannes aus und kam dadurch zum Sieg. Somit wurde Johannes Zweiter.

 

Vincent musste im ersten Kampf gegen den Mondeo-Cup-Sieger und Fünften des Messecups Fabian Wendland (Berlin) antreten. Der ein Jahr ältere Berliner bestimmte in der ersten Minute das Duell, ohne eine Wertung zu erzielen. Im zweiten Teil des Kampfes konnte Vincent mehr Aktionen zeigen. Nachdem am Ende keiner von beiden eine Wertung erzielen konnte, mussten die Kampfrichter den aktiveren Kämpfer zum Sieger erklären. Sehr zur Freude des Schwarzaer Anhangs entschieden sie sich für Vincent, der somit in der nächsten Runde stand. Nach zwei weiteren Siegen stand Vincent im Finale gegen den Potsdamer Bennet Pröhl. Vincent blieb im gesamten Kampf der deutlich aktivere Kämpfer, konnte aber keine eigene Wertung erzielen. Da dies auch dem Brandenburger nicht gelang, mussten erneut die Kampfrichter entscheiden. Wie im ersten Kampf wurde Vincent auch diesmal zum Sieger erklärt und holte damit den Pokalsieg.

 

Auch die anderen Schwarzaer Kämpfer zeigten beachtliche Leistungen. So konnte sich Aaron Konopatzki als Jüngster und Leichtester im Feld nach einem Sieg gegen den Babelsberger Edwin Belling den fünften Platz sichern. Tilman Gretsch gelangen im Feld der 14 Kämpfer drei Siege, was ihm am Ende den siebten Platz einbrachte. Kati Süßenguth, Ellen Richter, Jonas Schwarz, Jonas Neumann und Johannes Leubner schlugen sich bei der starken Konkurrenz achtbar, konnten sich diesmal aber nicht im vorderen Feld platzieren.

Eine starke Leistung zeigten auch unsere beiden Kampfrichter Matthias Herlitze und David Keller, welche in den neun Turnierstunden jede Menge Kämpfe leiteten.

Text/Foto: Matthias Herlitze

MTV 1876 Saalfeld Abt. Fechten

Starker Auftritt in Berlin: Pascal und Constanze mit Gold und Silber

(Berlin) Einen sehr guten Eindruck hinterließen die Nachwuchsfechter des MTV 1876 Saalfeld beim Steglitzer Bären am vergangenen Samstag in Berlin. Georg Rein kämpfte sich bei den Schülern des Jahrgangs 2002 bis in die Finalrunde der besten Sechs. In Berlin wird im Schülerbereich noch ohne Direktausscheid gefochten. Somit musste er insgesamt fünfzehn Gefechte bestreiten. Im Finale holte Georg zwei Siege und verpasste als Vierter nur ganz knapp eine Medaille. Dazu hätte er im letzten Gefecht gegen den Ersten der polnischen Schülerrangliste gewinnen müssen, hielt auch lange das Gefecht offen, aber am Ende reichte es diesmal nicht ganz für das Podest.

 

Georgs Bruder Anton zeigte in der Altersklasse B-Jugend ebenfalls eine gute Leistung. Im KO schied er denkbar knapp 9:10 aus und wurde Vierzehnter. Damit konnte er in der Thüringer Rangliste den Rückstand auf Rang drei weiter verkürzen. Im gleichen Wettbewerb schaffte Pascal Schier das kaum für möglich Gehaltene: Er beendete den Wettkampf, der schon mit fast einer Stunde Verspätung begann nach sieben Stunden und insgesamt acht Gefechten ungeschlagen und sicherte sich den Pokal. Ohne Probleme marschierte er durch Vorrunde und Direktausscheid, hatte auch im Viertelfinale keine Probleme. Im Halbfinale zeigte er eine Superleistung, drehte einen anfänglichen Rückstand gegen den Berliner Hein noch zu einem sicheren Sieg. Mit seinem polnischen Gegner lieferte er sich im Finale zunächst eine Nervenschlacht. Fast zwei Minuten vergingen bis zum ersten Treffer, zur Halbzeit stand es 3:3. Nach Wiederbeginn passte Pascal den richtigen Moment für einen Kurzangriff ab und ging in Führung. Von da an lief es wie im Traum, was auch immer sein Gegner machte, Pascal hatte die richtige Antwort. Mit 9:5 gewann er überlegen das Gefecht.

 

Die Saalfelder Mädchen Malin Wenzlaff und Constanze Landte fanden sich nach dem Vorkampf auf den Plätzen drei und zwei ein. Damit waren beide direkt für das Finale qualifiziert. Malin musste im Viertelfinale eine 6:10 Niederlage gegen Schulz einstecken. Zu wenig Bewegung und eine kämpferisch starke Gegnerin waren die Ursachen für die Niederlage. Constanze zog mit einer konzentrierten Leistung ins Halbfinale ein, musste nun gegen die gleiche Gegnerin antreten. Mit kurzen schnellen Angriffen nutzte sie ihre physische Stärke und gewann mit einem abschließenden Doppeltreffer 10:8. Im Finale traf sie auf die Berlinerin Häusler. Constanze konnte bis zur Halbzeit 6:5 in Führung gehen. Danach gelang ihrer Gegnerin der Ausgleich. Beim nächsten Angriff fehlte ihr das Quäntchen Glück, sie traf nicht. Den Rückstand konnte sie dann nicht mehr aufholen und musste sich mit Silber zufrieden geben.

In der Thüringer Rangliste konnte sie mit den in der Hauptstadt erkämpften Punkten ihre Freundin Malin von Platz eins verdrängen. Beide haben damit sehr gute Chancen, sich für die Deutschen Meisterschaften zu qualifizieren.

Text: André Langen

07. Februar 2013

MTV 1876 Saalfeld Abt. Fechten

6. Kreisranglistenturnier der Schüler im Degenfechten

(Saalfeld) Am Donnerstag letzter Woche trugen elf Fechterinnen und Fechter der Schüleraltersklasse ihr 6. Kreisranglistenturnier im Degenfechten aus. In den beiden Vorrunden setzten sich Leonard Richter und Cedric Wiefel jeweils ungeschlagen durch und gingen somit als Nummer eins und zwei in den Direktausscheid. Auf den Plätzen drei und vier folgten Georg Rein und Jan Blumenstein mit je einer Niederlage.

In den Achtelfinalbegegnungen setzten sich Manuel Haucke und Laurenz Dörfer jeweils 10:8 gegen Lex Zehendner und Paul Hotze durch, Leonie Richter gewann 10:5 gegen Bastian März. Hannah Traut hatte Freilos.

Keine Überraschungen gab es in den Viertelfinalgefechten. Alle Favoriten gewannen ihre Duelle. Damit kam es zum Aufeinandertreffen von Georg Rein und Cedric Wiefel sowie Jan Blumenstein und Leonard Richter im Semifinale. Cedric und Jan gewannen deutlich 10:1 bzw. 10:5. Im Finale war es dann wieder der Hirzbacher, der den Ton angab. Zehn zu fünf hieß es am Ende für Cedric Wiefel.

In den Platzierungsgefechten gewann Georg 10:6 gegen Leonard und wurde Dritter. Hannah Traut setzte sich im Gefecht um Platz fünf knapp 8:7 gegen Laurenz Dörfer durch, Leonie Richter wurde durch ein 10:6 gegen Manuel Haucke siebente. Paul Hotze gewann das Duell um Platz neun 10:3 gegen Lex Zehendner.

In der Tabelle bleibt damit soweit alles wie gehabt. Cedric Wiefel liegt mit 68 Punkten in Führung. Leonard Richter hat jetzt 53 Zähler, Georg Rein konnte bis auf einen Punkt aufschließen.

 

Auch beim 6. Degenpool in der offenen Klasse konnten Andreas Langen seinen Siegeszug fortsetzen. Mit nur einer Niederlage holte er sich den vierten Tagessieg in dieser Saison. Michael Bügel konnte nach Platz sechs beim letzten Kreisranglistenturnier diesmal Platz zwei belegen. Für die große Überraschung sorgte Pascal Schier mit Platz drei. Mit fünf Siegen schaffte der B-Jugendliche erstmalig den Sprung aufs Treppchen. Dabei musste er im letzten Gefecht gegen die noch jüngere Constanze Landte alles geben, um nach zehn Minuten Kampfzeit den entscheidenden Treffer zum 3:2 zu setzen.

Platz vier belegte Uta Gräf. André Langen, der noch an einer Verletzung des Waffenarms laboriert, kam nur auf Platz fünf, verteidigte damit aber die Führung in der Kreisrangliste. Meike Wenzlaff teilte sich mit Michael Berger Platz sechs.

Text: André Langen

26. Januar 2013

MTV 1876 Saalfeld Abt. Fechten

Cedric Wiefel gewinnt Schülerturnier in Mühlhausen

(Mühlhausen) Einziger Starter des MTV 1876 Saalfeld beim Schülerranglistenturnier der Florettfechter am Samstag in Mühlhausen war Cedric Wiefel aus Hirzbach. Dafür machte der Blondschopf seine Sache ausgezeichnet. In der Vorrunde musste er sich nur Manuel Götz aus Jena geschlagen geben. In der Zwischenrunde lief Cedric zu großer Form auf, gab kein Gefecht mehr ab. Problemlos erledigte er auch die Aufgabe im Viertelfinale und revanchierte sich im Halbfinale mit einem klaren Sieg gegen Manuel Götz für die Vorrundenniederlage.


Im Finale traf Cedric dann auf den Ranglistenersten und Sieger der beiden Vorjahre Theo Lösche aus Nordhausen. Beide gingen hoch motiviert in die Begegnung. Wieder machte Cedric alles richtig, hielt sich an die vom Trainervater Volker Stopp ausgegebene Taktik und gewann auch das Finalgefecht verdient.
Cedric Wiefel wird auch weiterhin sowohl im Florett als auch im Degen an den Start gehen. „Im Schülerbereich macht es durchaus Sinn beide Stoßwaffen zu fechten. Da die Anzahl der Wettkämpfe auch noch überschaubar ist und ein Start in höheren Altersklassen noch nicht möglich ist, bleibt die Belastung in Grenzen. Physisch hat Cedric sowieso keine Probleme. Durch den Doppelstart kann er viel Erfahrung sammeln. Jetzt bin ich gespannt, wie er sich in Wroclaw beim weltgrößten Kinderfechtturnier im März schlägt.", schaut Abteilungsleiter Langen bereits nach vorn. Auch in Polen startet Cedric in beiden Waffen.


Zuvor geht es aber noch in Meiningen und Kraftsdorf um Punkte für die Landesranglisten im Degen und Florett. Außerdem warten noch Wettkämpfe in Altenburg (Florett), Steglitz und Marktredwitz (jeweils Degen) auf den Schüler des Saalfelder Böll-Gymnasiums. „An welchen Wettkämpfen wir teilnehmen, besprechen wir wie immer gemeinsam.", ergänzt Volker Stopp.

Mit einem so nicht erwarteten Erfolg kehrten die Fechterinnen des MTV 1876 vom 3. Turnier um den Thüringenpokal aus Mühlhausen zurück. Mannschaftlich geschlossen trat da junge Team auf. In der Vorrunde setzte sich Meike Wenzlaff problemlos durch, gewann alle Gefechte. Fiona Sommer zog ebenfalls mit sechs Siegen aus sieben Gefechten in das A-Finale ein. Die dritte A-Jugendliche im Bunde, Lea Richter, verpasste das A-Finale knapp, konnte aber im B-Finale glänzen und wurde Gesamtzehnte. Dafür sprang die jüngste Teilnehmerin am Wettkampf in die Bresche. Constanze Landte verlor in der Vorrunde nur gegen Vereinskameradin Meike Wenzlaff und Caterina Schneider aus Nordhausen und qualifizierte sich als Achte des Vorkampfes ebenfalls fürs Finale.

 

Im Finale musste sich Meike letztlich mit Platz zwei begnügen. Zwar gewann sie als einzige gegen Turniersiegerin Diana Damm aus Weimar, verlor dafür aber gegen Schneider 4:5 und musste auch die Revanche von Constanze hinnehmen. Fiona belegte Platz vier und erreichte damit ebenso wie Constanze, die mit zwei Siegen sensationell Sechste wurde, ihr bestes Resultat bei einem Thüringenpokal.

 

„Das Ziel bleibt weiterhin in der Mannschaftswertung nach dem 5. Turnier auf dem Treppchen zu stehen. So erfreulich die derzeitige Führung ist, wir müssen den Ball flach halten und weiter gut trainieren. Den Pokal mal wieder nach Saalfeld zu holen, bleibt momentan noch ein Traum für die Zukunft.", tritt Trainer André Langen auf die Euphoriebremse.

Text/Foto: André Langen

12./13. Januar 2013

MTV 1876 Saalfeld Abt. Fechten

Meike Wenzlaff gewinnt Stadtwerkepokal der Kadetten im Damendegen, B-Jugend mit zweimal Bronze und Saalfelder Nachwuchsfechter gewinnen drei von sieben Wettbewerben beim Wobag-Cup

Am Samstagnachmittag starteten die B-Jugendlichen des MTV 1876 Saalfeld in eigener Halle beim nun schon 13. Pokal der Stadtwerke Saalfeld. Im Herrendegen des Jahrgangs 1999 konnte Pascal Schier durch einen knappen 10:9 Sieg gegen den Weidaer Julius Zeng das Finale der besten Acht erreichen. Im Viertelfinale unterlag er dem Thüringer Ranglistenersten Sebastian Oelak und wurde insgesamt Fünfter. Im Finale setzte sich der amtierende deutsche Meister Eric Morgenstern aus Oelsnitz gegen den Meininger Oelak 10:8 durch. Anton Rein aus Rudolstadt wurde Vierzehnter.

Im jüngeren Jahrgang konnte Johann Schneider die erste Medaille für den MTV 1876 bei den Saalfelder Degentagen gewinnen. Er setzte sich im Viertelfinale gegen seinen härtesten Verfolger in der Thüringer Rangliste Julius Haupt aus Weimar sicher mit 10:5 durch. Dem Turniersieger Niclas Helbig (Bischofswerda) bot er lange einen ausgeglichenen Kampf, unterlag nur knapp mit 8:10 und sicherte sich damit die Bronzemedaille.

Im Damendegen starteten beide Jahrgänge in einem gemeinsamen Wettbewerb. Die vier Saalfelderinnen Emilia Dörfer, Tina Streitberger, Malin Wenzlaff und Constanze Landte qualifizierten sich für den Direktausscheid. Dort trafen Malin und Tina leider bereits im ersten Gefecht aufeinander. Malin zog mit 10:5 ins Finale ein. Gleiches gelang Emilia durch ein 10:3 gegen Böttger (Bischofswerda) und Constanze, die ebenfalls 10:3 gegen Zosel (Weida) gewann. In den Viertelfinalgefechten unterlag Malin der Chemnitzerin Schilling deutlich 5:10. Emilia musste leider ein knappes 9:10 gegen Hammerschmidt (Bad Elster) hinnehmen. Nur Constanze schaffte den Sprung aufs Treppchen, 10:6 gewann sie gegen die Leipzigerin Krause. Für den ganz großen Wurf reichte dann im Halbfinale die Kraft nicht mehr. Wie Emilia verlor sie knapp 9:10 gegen Hammerschmidt. In diesem Gefecht musste sie der Doppelbelastung Challenge/ Stadtwerkepokal Tribut zollen, schließlich hatte sie am Vormittag bereits das Turnier der Aktiven bestritten und dort das Achtelfinale erreicht. Mit der Bronzemedaille war sie dennoch nicht unzufrieden. Emilia wurde Fünfte, Malin Siebente und Tina Elfte. Siegerin wurde Verena Schilling.

Für das beste Ergebnis aus Sicht der Gastgeber am letzten Wochenende sorgte Meike Wenzlaff mit dem Gewinn des Stadtwerkepokals im Damendegen der A-Jugend. Dabei sah es nach den Vorrunden noch gar nicht danach aus, dass Meike die Vorgabe ihres Trainers erfüllt. Mit drei Niederlagen rangierte sie nur auf Platz fünf. Dafür stand ihre jüngere Schwester überraschend ungeschlagen an der Spitze des Feldes. Emilia Dörfer und Constanze Landte rangierten im Mittelfeld.

Im KO sah es dann anders aus. Während Malin gegen die Radebeulerin Nadine Michel nur mit großer Mühe 15:13 weiterkam und anschließend gegen Henriette Neumann aus Leipzig konditionell nichts entgegenzusetzen hatte und 8:12 ausschied, kam Meike immer besser in Fahrt. Dem 15:10 gegen Vereinskameradin Emilia Dörfer und 15:13 gegen Hepper (Görlitz) folgte ein klares 15:9 gegen Neumann im Halbfinale. Dort hieß ihre Finalgegnerin Laura Weigand, die im Halbfinale die starke Tschechin Anna Coufalova bezwungen hatte.

Meike bot im eines ihrer besten Gefechte. Konsequent setzte sie die von ihrem Trainer Langen vorgegeben Taktik um. 15:13 hieß es am Ende für die Schülerin der elften Klasse am Böllgymnasium und damit Sieg beim Stadtwerkepokal 2013.

Einen schweren Stand hatten die drei Saalfelder Jungen Elias Röring, Pascal Schier und Johann Schneider. Elias konnte in den Vorrunden weitere Fortschritte nachweisen. Im Direktausscheid musste er sich in Runde zwei Rietdorf aus Leipzig geschlagen geben. Johann Schneider war bereits nach dem ersten Gefecht im KO ausgeschieden. Sie belegten die Plätze 26 und 38. Pascal Schier kämpfte sich bis ins Achtelfinale vor. Er belegte Platz 13. Den Turniersieg sicherte sich Cornelius Petersen aus Altenburg durch einen 15:12 Finalsieg gegen Jan Paul Haase (Dresdner FC).

Im Rahmen der Saalfelder Degentage gab es auch einen Wettkampf für die jüngsten Altersklassen. Beim 5. Wobag-Cup traten Schüler der Jahrgänge 2001 bis 2005 an. Neben den Gastgebern des MTV 1876 starteten Talente aus Meiningen, Altenburg, Weida, Bischofswerda und Bela pod Bezdezem (Tschechien).

Im Jahrgang 2001 gewannen Julia Morgenroth (Weida) und Leonard Richter (Saalfeld) die Pokale. Jan Blumenstein wurde Zweiter.

Fand der Wettbewerb im Damendegen des Jahrgangs 2001 ohne Saalfelder Beteiligung statt, sah es im Jahrgang 2002 umso erfreulicher aus. Hier sicherte sich Hannah Traut den Pokal des städtischen Wohnungsunternehmens. Knapp

scheiterten die Jungen am großen Triumph. Galten Cedric Wiefel und Georg Rein vor Wettkampfbeginn als große Favoriten, freute sich am Ende mit Lennart Möhler aus Meiningen ein Dritter über den Pokalsieg. Cedric und Georg blieben nur die Plätze zwei und drei.

Spannend ging es auch bei den jüngsten Teilnehmern zu. Im Damendegen erreichten Leonie Richter und Celine Stumpf jeweils das Halbfinale und wurden gemeinsam Dritte. Den Sieg holte sich die Altenburgerin Jara-Sophie Petersen, die

damit ihrem großen Bruder, der am gleichen Tag den Stadtwerkepokal der Kadetten gewann, in nichts nachstand.

 

Bei den Jungen standen sich im Finale auf der Hochbahn Frantisek Coufal und Laurenz Dörfer gegenüber. In einem sehr spannenden Gefecht setzte sich der junge Tscheche 10:8 gegen den Saalfeld durch. Manuel Haucke wurde Dritter. Im abschließenden Bambiniwettbewerb durften alle nach 2003 geborenen Fechter nochmals antreten. Erwartungsgemäß setzte sich hier Laurenz Dörfer ungeschlagen durch. Für eine kleine Überraschung sorgte Lex Zehendner, der die Silbermedaille gewann.

Text: André Langen

KKV Schwarzakreis

Kegeln, Vorlauf Kreiseinzelmeisterschaft Jugend

(Saalfeld) 22 Nachwuchskegler gingen am Sonntag beim Vorlauf der Kreiseinzelmeisterschaft in der Saalfelder Kegelhalle an den Start.

Bei den Jungs der u14 männlich führt erwartungsgemäß Daniel Barth (Siemens Rudolstadt) das Feld mit großem Abstand an. Mit seinen 544 Kegeln wäre er auch bei den u18 der Führende. So bleibt bei der u14 nur der Kampf um Silber und Bronze spannend. Beste Karten dafür haben zur Zeit der Uhlstädter Jonas Hölzer (486) und Simon Axthelm (Siemens, 471).

 

Bei den Jungs der u18 spielten gleich vier Starter mehr als 500 Kegel und auch die weiteren vier Spieler bis Platz 8 mit 499 – 487 Kegel können sich noch Hoffnungen auf eine Medaille machen. Der Saalfelder Martin Grau erzielte mit 531 Kegel den Bestwert, nur drei Kegel dahinter liegt Siemens-Kegler Michael Barth in Lauerstellung. Robert Schwabe (Unterweißbach) und Robin Kammel (Siemens) sind mit 504 und 501 Kegel die engsten Verfolger. Nur zwei Starter gab es bei den Mädchen der u18. Hier hat Sarah Büchner (Unterweißbach) mit 498 kegel schon ein gutes Polster gegenüber ihrer Vereinskameradin Cindy Wolfram (446) heraus gekegelt. Der Endlauf findet dann am 9.Februar in der Kegelanlage in Kamsdorf statt.

Text/Foto: Holger Möller



SV 1883 Schwarza Abt. Judo

Furioser Jahresauftakt der Schwarzaer Judokas beim Sparkassenpokal in Jena

(Jena) Etwa 800 Kämpferinnen und Kämpfer aus dem gesamten Bundesgebiet und dem benachbarten Ausland fanden am vergangenen Wochenende den Weg an die Jenaer Kernberge zum Sparkassenpokal des Judoclub Jena. Wie im letzten Jahr war das Turnier hervorragend organisiert und fand in einer guten Atmosphäre statt. Kompliment an unsere Freunde des JC Jena!

 

Die Schwarzaer reisten mit 24 Kämpferinnen und Kämpfern nach Jena, so vielen Judokas wie bis dahin noch nie. Im Altersbereich U12 konnte sich unser Landesmeister Sören Spangenberg nach Siegen über David Rochmann (JC Leipzig) und Arved Dittmer (FSV Gotha) in das Halbfinale kämpfen. Hier traf er auf den starken Keanu Ochs vom TSV Dahme (Brandenburg). In einem hochklassigen Kampf ohne Wertung auf beiden Seiten entschieden sich am Ende die Kampfrichter für Sören, da dieser die klareren Aktionen zeigte. Im Finale ging es gegen Benjamin Kaiser (JC Leipzig). Sören ließ den Sachsen keine Chance und siegte mit einem sehenswerten Seoi- Nage vorzeitig mit Ippon und holte damit das erste Schwarzaer Gold.

 

Amelie Giller, Landesmeisterin U10, startete in der U12 und erstmals bis 33 kg. Hier traf sie auf starke Konkurrenz aus Sachsen Anhalt. Dabei besiegte sie neben Lisa Schädlich (JC Halle) und Josephine Wachter (JC Jena) auch die Landesmeisterin Sachsen-Anhalts Julia Haase (Motor Halle). Im Halbfinale gegen die Heiligenstädterin Joe Brilke führte Amelie bis kurz vor Ende. Einen unglücklichen Angriff Amelies kurz vor dem Ende konnte die Nordthüringerin zum eigenen Sieg nutzen. Schade, aber Bronze blieb am Ende und damit auch ein großer Erfolg. Weiterhin kämpften in der U12 Andreas Baudisch, Raphael Stroehl, Vanessa Brückner und Dennis Konkin die aber in diesem Jahr noch nicht um die vorderen Plätze mitkämpfen konnten.

 

Im Altersbereich U15 war das Starterfeld ebenfalls sehr gut besetzt. Unsere Kämpfer präsentierten sich in einer sehr guten Form, auch wenn nicht alle Medaillenwünsche erfüllt werden konnten. Vincent Giller (40kg) stand nach souveränen Siegen gegen Nils Botschek (Gera) und Jonas Klyne (JC Leipzig) im Halbfinale. Hier traf er auf den Bronzemedaillengewinner der bayrischen Meisterschaften Johannes Wilhem (Nippon Passau). Vincent dominierte das Duell und konnte den Bayern durch eine Sankaku Festhalt vorzeitig mit Ippon besiegen. Im Finale gegen den Rathenower Jannick Bölke ließ Vincent nichts mehr anbrennen und holte sich damit den nächsten Pokalsieg für die Schwarzaer.

Johannes Limmer (60kg) startete ganz stark in das Turnier. Nachdem Johannes Cedric Krauße (AC Taucha-Sachsen) vorzeitig von der Matte schickte kam es zum Dauerduell mit Konrad Schadt von den Mattenteufeln Erfurt. Johannes kämpfte taktisch klug und konnte damit den Erfurter über die gesamte Kampfzeit kontrollieren und am Ende besiegen. Nachdem Johannes im Halbfinale gegen den Leipziger Robert Heinrich siegen konnte traf er im Finale auf Anton Jarecka (PSV Freital). In einem straken Kampf beider Judokas konnte Johannes trotz einer kleinen Bestrafung mit Yuko in Führung gehen. Dies verteidigte er auch sicher bis etwa 30 Sekunden vor Kampfende. Nun entschloss sich Johannes zu einem weiteren Seoi Nage Angriff. Aufgrund einer Regelwidrigkeit bekam Johannes nun eine zweite Strafe und der Kampf war wieder ausgeglichen. Leider konnte der Freitaler Johannes Schlussoffensive ausnutzen und erzielte kurz vor dem Ende die entscheidende Wertung. Bitter für Johannes, aber Gratulation an beiden Kämpfer zu diesem starken Kampf. Am Ende blieb für den Schwarzaer wie im Vorjahr die Silbermedaille.

 

Bis 34 kg ging Martin Limmer an den Start. Nach zwei Siegen zog Martin gegen den Neubrandenburger Jari Samuel den Kürzeren. In der Trostrunde kam er nach Siegen über den Bayern Ali Sat und John Roth aus Rodewisch in das Finale um Rang Drei. Martin beherrschte den Neubrandenburger Nicolas Laudahn und war nach mehreren Aktionen klar im Vorteil. Da es aber am Ende Unentschieden stand mussten die Kampfrichter entscheiden. Völlig unverständlich verlor Martin dadurch den Kampf mit 2:1 und wurde damit nur Fünfter.

In der Klasse bis 46 kg kämpften Tilman Gretsch und Jonas Schwarz. Beide zeigten eine sehr gute Kampfleistung wobei Tilman nach dem Sieg über den sächsichen Landesmeister Luca Maque (Altenburg) und einer Niederlage gegen Fredrik Meffert (Hünfelden) eine tolle Trostrunde kämpfte und erst nach drei Siegen kurz vor dem Erreichen des kleinen Finales um Bronze gestoppt werden konnte. Somit belegte Tilman einen hervorragenden siebten Platz. Ebenfalls stark war das Auftreten von Jonas, der nach drei Siegen bei zwei Niederlagen auf Rang neun kam. Nicht platzieren konnten sich trotz sehr guter Kämpfe Thorben Hansen, Nico Ohlwein, Aaron Konopatzki, Viktor Kovalyov, Johann Seebeck, Johannes Leubner und Ellen Richter.

 

Am zweiten Wettkampftag griffen dann Niklas Bölecke und Antonia Kamp in der U 10 und Arne Martin in der U 18 in den Kampf um die Medaillen ein. Niklas startete stark in den Wettkampf mit einem sehenswerten O-soto-gari gegen Weber (JSC Stotternheim) und bekam dafür verdient einen Ippon. Im nächsten Kampf stand ihm Neubauer (EJC) gegenüber. Nach ausgeglichenem Kampf gelang Niklas kurz vor Schluss nach einer Unachtsamkeit seines Gegners der entscheidende Wurf. Für seinen O-soto-gari bekam er einen vollen Punkt und stand im Finale gegen Sattler (SV Halle). Das sehr spannende und packende Finale, in dem beide Seiten viele gute Aktionen zeigen konnten, verlor Niklas erst im Hantei und sicherte sich einen hervorragenden zweiten Platz. Als nächstes wurde Antonia aufgerufen. Weil sie nur zu zweit in ihrer Gewichtsklasse waren, wurde diese Gewichtsklasse im Modus „Best of Three" ausgetragen. Leider verlor an diesem Tag Antonia gegen Ragowski (Mattenteufel Erfurt) ihre drei Kämpfe und sicherte sich den zweiten Platz. Arne Martin konnte aufgrund einer Verletzung, welche er im ersten Kampf erlitt, nicht mehr weiter kämpfen und schied aus dem Wettkampf aus.

Ein großer Dank geht wie immer an die beiden Kampfrichter David Keller und Matthias Herlitze und auch an die mitgereisten Fans!

Text/Foto: S. Giller/M. Herlitze

11. Januar 2013

MTV 1876 Saalfeld Abt. Fechten

Spannende Gefechte beim 5. Kreisranglistenturnier der Schüler im Degenfechten – Gelungener Auftakt der Saalfelder Degentage

(Saalfeld) Zum Auftakt der Saalfelder Degentage 2013 trugen die Schüler am Donnerstag ihr 5. Kreisranglistenturnier im Degenfechten aus. Zehn Jungen und zwei Mädchen nahmen den Kampf um Treffer und Siege und natürlich um Punkte in der Rangliste auf.

 

In den beiden Vorrunden setzten sich mit Cedric Wiefel und Georg Rein zwei Favoriten durch. Beide gehören dem Jahrgang 2002 an und verwiesen damit die ein Jahr älteren Leonard Richter und Jan Blumenstein auf die Plätze.

Richtig spannend wurde es dann im Direktausscheid und bei den Platzierungsgefechten. Im Viertelfinale gab es jeweils ein 10:9 für Celine Stumpf gegen Leonie Richter und für Paul Hotze gegen Bastian März.

Mit dem gleichen Ergebnis setzte sich Laurenz Dörfer später im Gefecht gegen Paul Hotze durch. Ebenfalls knapp 10:8 endeten die Gefechte zwischen Leonie Richter und Lex Zehendner sowie der Kamp um Rang elf zwischen Lex und Bastian.

 

Ein klares Ergebnis gab es dagegen im Finale. 10:3 gewann Cedric Wiefel gegen Georg Rein und gewann damit auch das 5. Kreisranglistenturnier. Dritter wurde Leonard Richter durch ein 10:6 Erfolg gegen Jan Blumenstein. Laurenz Dörfer sicherte sich Platz fünf vor Hannah Traut. Das Gefecht um Platz sieben gewann Celine Stumpf 10:6 gegen Paul Hotze. Im Duell um den neunten Platz behielt Manuel Haucke gegen Leonie Richter die Oberhand.

Mit diesem Wettkampf gelang den Saalfelder Fechtern ein gelungener Einstieg in die Degentage 2013. Für das Wochenende gibt es über 250 Startanmeldungen für die drei Turniere Challenge, Stadtwerkepokal und Wobag-Cup.

In der Kreisrangliste der Jugend im Degenfechten löste Johann Schneider nach dem 5. Degenpool Meike Wenzlaff in der Führungsposition ab. Johann reichte dafür Platz zwei am Freitagnachmittag. Im Finale unterlag er Pascal Schier mit 3:6, der sich damit auf Platz drei der Rangliste verbesserte. Im kleinen Finale revanchierte sich Meike Wenzlaff mit 10:4 für die Niederlage beim letzten Poolturnier gegen ihre Schwester Malin.

 

Insgesamt hatten elf Sportler den Wettkampf aufgenommen. Dieser stand ganz im Zeichen der Vorbereitung auf die wichtigen Turniere am Wochenende. Trainer André Langen änderte den Turniermodus ab, um verschiedene taktische Situationen zu schaffen. So wurde in der Vorrunde auf drei statt fünf Treffer gefochten, im Direktausscheid die Kampfzeit drastisch verkürzt. „Unsere Kreisranglistenturniere sind Trainingseinheiten unter Wettkampfbedingungen. Trotzdem will natürlich jeder gewinnen.", erläuterte er weiter. Ob die Saalfelder Jugend auf dem richtigen Weg ist, muss sich jetzt bei den Vergleichen im mitteldeutschen Maßstab zeigen.

Text/Fotos: André Langen



10. Januar 2013

SV 1883 Schwarza Abt. Judo

Gemeinsam sind wir stark!

(Jena) Der Judo Club Jena war am Mittwoch Ausrichter des ersten Schwerpunkttrainings im neuen Jahr. Mit dem SV Schwarza und der Trainingsgruppe U15 des Sportgymnasiums sowie zahlreichen Sportlern des gastgebenden JC Jena wurden insgesamt 56 Judoka gezählt. Unter der Leitung des Landestrainers Mike Göpfert wurde zunächst im Bereich Basis-Uchi-komi und im weiteren Verlauf an einer neuartigen Variante des Seoi-nage gearbeitet, die der Landestrainer aus seiner zweiwöchigen Reise ins Mutterland des Judosports Japan mitbrachte. Dem folgte ein simples Anwendungsbeispiel für den Angriff gegen die Bankposition, die auch die jüngsten unter den Sportlern erfolgreich meistern konnten. Das schlussendliche Randori durfte natürlich nicht fehlen, sodass alle mehrfach auf ihre Kosten kamen und sich vor dem Großereignis Sparkassen-Pokal am Wochenende nochmal richtig ins Zeug legen konnten.

 

Wir bedanken uns rechtherzlich beim Landestrainer Mike Göpfert und allen anwesenden Sportlern und Trainern für die Mitarbeit und wünschen uns allen einen erfolgreichen und verletzungsfreien Auftakt ins Jahr 2013.

Text/Foto: K. Gebhardt



09. Januar 2013

SV 1883 Schwarza Abt. Judo

Vizetitel für den SV 1883 Schwarza im Wettbewerb der Jugend!!!

(Rudolstadt) Was für ein Anblick! Der SV 1883 Schwarza belegt beim Wettbewerb der Jugend des Thüringer Judoverbands, der u.a. sämtliche Wettkampfergebnisse und Breitensportaktivitäten des Jahres 2012 erfasst, derzeit den 2. Platz hinter den "Giganten" aus Jena. Im männlichen Wettkampfbereich sind wir sogar der stärkste Verein Thüringens. Klasse! 2009 waren wir auf Platz 15; 2010 auf Platz 13; 2011 waren wir auf Platz 6 und jetzt Vize! Besser geht es eigentlich nicht mehr.

 

Ich bin stolz auf euch, Jungen und Mädchen des SV Schwarza. Ein Lob und ein Dank auch an die Trainer, Übungsleiter und Eltern. Die Schaffung optimaler Trainings- und "Wohlfühlbedingungen" sind offenbar durchaus Garant für gute Leistungen. Daran haben alle (!) ihren gebührenden Anteil. Weiter so! Wir sollten gemeinsam mit anderen Vereinen (Jena, Weimar, Stotternheim, Heiligenstadt, Saalfeld usw.) versuchen, Thüringen nach vorn zu bringen. Der Fokus muss jetzt deutlicher denn je Richtung Mitteldeutschland gehen. Mit uns wachsen die Aufgaben und die Verantwortung. Ich wünsche uns allen in diesem Sinne für 2013 viel Mut und Tatendrang. Der Erfolg wird sich dann schon einstellen.

 

Link zum Ergebnis des Jugendwettbewerbes:

http://www.thueringer-judoverband.de/fileadmin/PDF/wettbewerb_2012.pdf

Text: T. Schauseil