Kreissportjugend im KSB "Saale/Schwarza" e.V.
Kreissportjugend im KSB "Saale/Schwarza" e.V.

8. Juni 2013

SV 1883 Schwarza e.V., Abteilung Judo

Gold für Johannes und Vincent

Sieben Schwarzaer Kämpfer reisten zum Internationalen Tuzla-Pokal in die deutsche Hauptstadt. Neben den starken Nordostdeutschen Vereinen standen auch Kämpfer aus Finnland, Dänemark, Schweden, Tschechien und Polen auf der Matte. Im Gegensatz zu den vergangenen Landesmeisterschaften standen diesmal mit Johannes Limmer und Vincent Giller wieder zwei starke Stützen im Schwarzaer Team.

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Los ging es mit Aaron Konopatzki der leider keinen guten Tag erwischte und in den Kämpfen gegen zwei Schweden leider den Kürzeren zog und ausschied. Jonas Schwarz musste zeitgleich kämpfen. Nach einer Auftaktniederlage siegte er gegen den Berliner Philenoon Montaser. Im Kampf um den dritten Platz sah Jonas auch lange Zeit wie der sichere Sieger aus ehe er durch einen Armhebel den Kampf verlor und damit Fünfter wurde. Ebenfalls Fünfter wurde Martin Limmer. Nach Siegen über den Schweden Rutberg und den Berliner David Bitmann verlor Martin das Halbfinale gegen den späteren Sieger und leider auch den Kampf um Bronze. Jonas Neumann besiegte im ersten Kampf den Polen Malus Dulle. Im zweiten Kampf gegen den Leipziger Sportschüler Paul Herold hielt Jonas bis kurz vor dem Ende ein Unentschieden ehe der Leipziger zur entscheidenden Wertung kam. Leider schied Jonas im nächsten Kampf aus und wurde damit Siebter. Arne Martin konnte in seinen beiden Kämpfen leider keinen Sieg für sich verbuchen, obwohl er im ersten Kampf gegen Widuwill (Lauchhammer) lange Zeit in Führung lag. Vincent Giller hatte starke sächsische Konkurrenz im Gegnerfeld. Gleich zuerst ging es gegen Chris Lammers (Eilenburg) den er mit einem Juko besiegen konnte. Im Halbfinale besiegte Vincent einen Berliner Kämpfer mit einem sehenswerten O-Soto-Gari vorzeitig. Lukas Maque (Altenburg) forderte Vincent im Finale alles ab. In einem taktisch sehr gut geführten Kampf erhielt der Sachse zwei Strafen wodurch Vincent siegte und sich den Pokalsieg sicherte. Johannes Limmer besiegte im ersten Kampf den Polen Jacub Wischanski durch einen schönen Fußwurf mit Ippon. Im Halbfinale gegen den Berliner Lukas Schmerling zeigte Johannes seine technische Vielfalt und warf Seoi Nage und Ura Nage jeweils mit Waza Ari. Auch im Finale hatte Johannes keine Probleme. Gegen den Berliner Willi Myrow benötigte Johannes etwa eine Minute bis der Hauptstädter in der San-Kaku liegend aufgab.

Somit gehörte der SV Schwarzaer mit zweimal Gold, zweimal Platz 5 und einem siebten Platz zu den erfolgreichsten Vereinen des Turnieres.

Foto: SV/Text: S. Giller

Wettkampfbericht Sandhasenpokal in Benshausen

 Am letzten Sonnabend fuhren 6 Judokas der U9, U11 und U13 nach Benshausen zum 9. Sandhasenpokal. Ca. 100 Sportler aus 10 Vereinen waren am Start und kämpften auf 2 Matten um die Medaillen und Pokale.

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Als erster Schwarzaer musste Dennis Konkin auf die Matte. Dennis zeigte sich motiviert und konnte den Kampf nach Festhalte sicher für sich entscheiden. Im zweiten, hart und über Golden Score geführten Kampf sahen ihn die Kampfrichter ebenfalls verdient als Sieger. Leider ging der 3. Kampf, welchen Dennis eigentlich dominierte, durch einen Konter nach O-Soto-Otoshi Angriff verloren.  Dies ergab am Ende Platz 3.

Weitere 3. Plätze erkämpften sich mit starken Einsatz Anton Kotikov, Paul Rühleman und Niklas Böleke.

Bei den Mädchen holte sich Lisa Hettwer mit einem Sieg im 1. Kampf und einem etwas unglücklich verlorenen 2. Kampf die Silbermedaille.

Das Beste und zwar die Goldmedaille kam dann noch zum Schluß. Nachdem Heiner Limmer im ersten Kampf sich noch etwas Zeit lies um erst gegen Ende seinen Gegner mit einem sauberen Okuri-Ashi-Barai von der Matte zu fegen, machte er in den nächsten beiden Kämpfen mit sehenswerten O-Goshi bzw. Tsuri-Goshi innerhalb der ersten Minute alles klar.

Obwohl alle Sportler eine Medaille erkämpften, konnten wir auf Grund der geringen Mannschaftsstärke nicht in den Kampf um die Mannschaftspokale eingreifen. Diese Aufgabe werden wir erfolgreich beim 10.Sandhasenpokal in Angriff nehmen.

Herzlichen Glückwunsch an alle Sportler und Dank an unseren Kampfrichter Matthias Herlitze, Christian und Johannes Leubner als Betreuer und Fotograf, und natürlich den mitgereisten Eltern.  

Foto: SV/Text: J. Ohlwein

1. Juni 2013

SV 1883 Schwarza e.V., Abteilung Judo

Bronze beim Top-Europacup in Österreich für Judo-Sportlerin vom SV 1883 Schwarza

Natalia gewinnt nach sensationeller Aufholjagd Bronze beim Europacup der Junioren (U21) in Leibniz (Österreich). Nach ihrer knappen Auftaktniederlage gegen Amy Livesey (GBR) startete Natalia, die durch den Poolsieg der Britin die Chance auf die Trostrunde erhielt, einen Durchmarsch bis auf Platz 3 und holte sich damit ihre 4. Europacupmedaille. Dreimal gewann sie mit Ippon gegen Ilaria Silveri (Italien), Evelin Salanki (Ungarn) und im Kleinen Finale gegen die 4-fache russische Meisterin Dariko Gabaidze. Im Kampf um den Einzug ins „kleine Finale“ besiegte sie zuvor deren Landsfrau Antonina Shmeleva mit Yuko. Natalia erkämpfte damit die einzige Medaille für Deutschland am ersten Tag des Europacups der Junioren.

Text: T. Schauseil

Aaron Konopatzki wird Thüringer Vizemeister im Judo!

In Nordhausen fanden die diesjährigen Thüringer Meisterschaften der U15 im Judo statt. Dieses Turnier galt als Qualifikationswettkampf für  die Mitteldeutschen Meisterschaften in Schönebeck. Leider war das Schwarzaer  Kämpferteam aufgrund eines Bundestrainingslagers, Urlaub und dem Hochwasser stark dezimiert.

Dennoch reisten die Schwarzaer optimistisch nach Nordthüringen, denn ein Platz unter den besten Fünf war für die meisten Kämpfer realistisch. Stark kam der Vizemeister des Vorjahres  Aaron Konopatzki in das Turnier. Nach dem er im ersten Kampf gegen seinen Dauerrivalen Jacob Pfeiffer (PSV Weimar) bei unentschieden nur durch den Kampfrichterentscheid knapp unterlag,  besiegte er den an der Sportschule trainierenden Hans Ackermann (USV Jena) den Erfurter Alexander Wunder souverän. Im Finale stand Aaron erneut Jacob Pfeiffer gegenüber. In einem starken Kampf nutzte der Weimarer eine Unaufmerksamkeit des Schwarzaers und sicherte sich damit den Sieg. Silber für Aaron und nach dem zweiten Platz des letzten Jahres erneut ein großer Erfolg für den Jungen Schwarzaer Kämpfer. Ebenfalls eine sehr gute Leistung zeigte Ellen Richter die nach zwei Siegen bei zwei Niederlagen im kleinen Finale um Bronze stand. Leider konnte Ellen trotz guter Möglichkeiten den Kampf nicht gewinnen und wurde somit Fünfte.

Riesenpech hatte Martin Limmer. Nach zwei Siegen bei einer Niederlage schied er aufgrund der Gruppenkonstellation aus. Später stellte sich heraus dass ein grober Listenfehler Martin zum Verhängnis wurde. Die unerfahrenen Listenschreiber trugen einen Sieger falsch ein, so dass Martin in der Gruppe nur Dritter wurde.  Nach Protesten des Schwarzaer Teams wurde Martin für die Mitteldeutschen Meisterschaften gesetzt. Ohne zählbaren Erfolg blieben diesmal Johannes Leubner, Viktor Kovaljov, Johann Seebeck und Jonas Herlitze.

Somit werden an den Mitteldeutschen Meisterschaften in Schönebeck  Johannes Limmer, Vincent Giller (durch Landestrainer gesetzt) auch Aaron Konopatzki und Martin Limmer den SV Schwarza vertreten.

Foto: Abtg. Judo/Text: S.Giller

SV Turbine Hohenwarte Abt. Volleyball

13. Junior-Sunflex Cup

Oben v.l.v.r.: Florian Hofmann, Nico Trapp Unten v.l.n.r.: Alyssa-Judyn Sysk, Nils Schlegen

(Hildburghausen) Trotz des Unwetters an dem Wochenende begann am Samstag, den 01.06.2013, die Fahrt nach Hildburghausen.

Wie in Hirschaid gelang es der Mannschaft nicht im ersten Spiel ihr ganzen Potenzial auszuschöpfen und verlorenen in beiden Sätzen gegen das Sportgymnasium Schleusingen.

Im zweiten Spiel gegen den TSV 1860 Römhild, war die Mannschaft, von Beginn an konzentriert und konnte mit schönen Spielzügen ohne größere Probleme einen 2:0 Sieg feiern.

Das letzte Spiel gegen den SV 1899 Mühlhausen gestaltete sich ähnlich wie das 2. Spiel. Durch diesen 2:0 Sieg sicherte sich die U14 am vergangenen Wochenende den 2. Platz.

Als kleines Highlight am Ende traf die Mannschaft zur Siegerehrung die Bundesligistin Stefanie Golla (Libera) des VfB 91 Suhl.

Text/Foto: Ricco Sysk

25. Mai 2013

SV 1883 Schwarza e.V., Abteilung Turnen-RSG

Sportgymnastinnen des SV 1883 Schwarza zum vierten Mal in Folge beim Deutschland-Cup

Werbung für Stadt Rudolstadt in der Rhein-Neckar-Region  

 

Im Rahmen des internationalen Deutschen Turnfestes fanden in Bensheim (Baden-Württemberg) die Deutschen Meisterschaften und der Deutschland-Cup in der Rhythmischen Sportgymnastik – Gruppe – statt. Nach dem Gewinn des Landesmeistertitels in der Freien Wettkampfklasse hatte sich das Team des SV 1883 Schwarza zum vierten Mal in Folge für diesen Saisonhöhepunkt qualifiziert.

Der Vergleich mit Spitzengymnastinnen aus dem Bundesgebiet vor mehr als 1000 sachkundigen Zuschauern war Motivation und Ansporn, die bestmögliche Leistung abzurufen. Frieda und Luisa Mizko, Laura Karwehl, Viktoria Sergiyenko, Lisa Schelle und Layla Buckreus hatten mit ihren Trainern eine anspruchsvolle Übung mit 10 Keulen einstudiert und trotz schulischer Verpflichtungen ein beachtliches Vorbereitungspensum bewältigt. Mit der Startnummer 42 mussten die Schützlinge von Diana Koppka und Katharina Matiss lange warten, bis sie sich dem strengen, international besetzten Kampfgericht stellen konnten.

Mit Beginn ihrer Übung war die zweifelsfrei vorhandene Nervosität wie weggeblasen. In schneller Abfolge wurden die einzelnen Elemente synchron und mit minimaler Fehlerquote präsentiert. In Artistik, Ausdruck und der Umsetzung der Musik hatte das Trainerduo wenig zu bemängeln. Nach traumhaft sicheren Passagen schlichen sich gegen Ende des 2½-minütigen Vortrags doch Fehler bei den Gerätewechseln ein, die vom aufmerksamen Kampfgericht gnadenlos bestraft wurden. Am Ende bedeutete die erreichte Punktzahl in einem insgesamt hochklassigen Wettkampf Platz 23. Um in der Zwischenrunde vor dem Finale antreten zu können, wäre Platz 12 notwendig gewesen. Doch hierzu fehlten 3,5 Punkte. Trotzdem wurden die Schwarzaer Grazien mit diesem Resultat das zweitbeste Team aus den neuen Bundesländern in der Freien Wettkampfklasse und präsentierten so eindrucksvoll die Stadt Rudolstadt in der Rhein-Neckar-Region.

Aufmerksam verfolgten die Sportgymnastinnen des SV 1883 Schwarza die Finaldurchgänge der FWK. Cup-Sieger wurde der Braunschweiger MTV vor Bremen 1860. Sportlicher Höhepunkt war der Wettkampf um die Deutsche Meisterschaft, bei dem die Mädchen des SV 1883 ihre großen Vorbilder aus der Nationalmannschaft bewundern konnten. Die Elite der Deutschen Leistungszentren turnte, wie nicht anders zu erwarten, „in einer anderen Liga“. Hier konnte sich eine Menge abgesehen werden. Mit den Anregungen für den Einbau von attraktiven Elementen und Ideen für deren Umsetzung ist der Blick bereits auf die nächsten sportlichen Herausforderungen gerichtet. Die Titelverteidigung bei den Thüringer Landesmeisterschaften ist eine realistische Zielstellung. 

Ein besonderes Dankeschön geht an Familie Karwehl, die das Schwarzaer Team in Bensheim auf vielfältige Weise unterstützte.

Foto: SV/Text: Winfried Matiss

 

 

SV 1883 Schwarza e.V., Abteilung Judo

Elf Medaillen bei Saalfelder Judoturnier für den SV Schwarza!

 Eine kleine Auswahl der Schwarzaer Judokas nahm am traditionellen Saalfelder Pokalturnier teil. Da einige „Bänke“ aufgrund der Vorbereitung auf die Landesmeisterschaft frei hatten, war klar, dass der Pokalsieg der letzten Jahre nicht zu wiederholen war. Dennoch zeigten die Schwarzaer Judokas, was sie alles drauf hatten. Link zu den Bildern!

Elfmal gingen die Schwarzaer Judokas in der Sporthalle „Grüne Mitte“ mit einer Medaille von der Matte. Mit jeweils zwei Siegen sicherten sich Niklas Bölecke und Gabriel Wahl die Goldmedaille. Niklas besiegte im Finale seinen Trainingskameraden Tarek Rausch der damit die Silbermedaille erkämpfte. Ebenfalls Silber ging an Amelie Giller. Heiner Limmer, Ricky Stroehl und Sören Spangenberg. Sören zeigte eine sehr gute Leistung und wurde lediglich vom amtierenden Landesmeister aus Sachsen-Anhalt Nils Tiede (JC Halle) nach einem großen Kampf knapp besiegt. In derselben Gewichtsklasse erkämpfte sich Leon Schulz Bronze. Weitere Bronzemedaillen gingen an Vanessa Brückner, Leonie Preiß und Lisa Hettwer.

Foto: SV/Text: J. Ohlwein

19./20. Mai 2013

SV Siemens Rudolstadt Abt. Kegeln

Daniel Barth vom SV Siemens Rudolstadt ist Deutscher Meister U 14m

Die beiden Deutschen Meister aus Thüringen. Dominik Kunze U18 (Meiningen) und Daniel Barth U14 (Rudolstadt)

(Villingen-Schwenningen) Am Pfingstwochenende machte sich der Landesmeister im Kegelsport der U 14m Daniel Barth von Thüringen gemeinsam mit seinem Trainer Ronny Unger, seiner Familie und Vereinskameraden auf zur Deutschen Meisterschaft nach Villingen-Schwenningen.

Dort fand man mit einer 12 Bahnenanlage ideale Bedingungen vor, auf der die Teilnehmer aus ganz Deutschland sehr guten Kegelsport zeigten.

 

Daniel war am Sonntag im letzten Durchgang zur Qualifikation für das Finale dran. Dadurch konnte er sich viele Gegner anschauen, aber sich auch an die Schlachtgesänge der Fans gewöhnen, denn die Kegelhalle war ausverkauft und die Stimmung gigantisch.

Dann war der Zeitpunkt gekommen und Daniel konnte ins Geschehen eingreifen. Sofort war der Thüringer Landesmeister zur Stelle, denn mit seinen ersten 25 Wurf ins volle Bild erreichte er starke 169 gefallene Kegel, womit er mit einem Beifall der gesamten Zuschauer belohnt wurde. 67 Kegel mit den nächsten 25 Wurf auf die Einzelnen brachten dem Rudolstädter 236 Gesamtkegel auf der ersten Bahn.

 

Nach diesem starken Auftritt musste nun auch die zweite Bahn gelingen, um in die Endrunde einzuziehen. Wieder gelang Daniel ein starkes Spiel auf alle Neun Kegel in die Vollen und in der Summe waren 161 Kegel gefallen, doch das Spiel auf die Einzelnen war mit 52 erzielten Kegeln mühsam und trotzdem war der Trainer Ronny Unger mit seinem Schützling zufrieden.

Mit 449 Kegeln rangierte sich der Siemensspieler auf Rang 2 ein, hinter dem Tagesbesten mit 456 Kegel Lukas Rauch (SKC Rülzheim) und gefolgt vom Thüringer Vizemeister Christopher Brandt mit 440 Kegel (SKK Gut Holz Stadtroda). Alle anderen 9 Finalteilnehmer landeten knapp hinter dem Trio, was ein heißes Finale am Pfingstmontag versprach.

 

Daniel war wie am Vortag im letzten Durchgang, wo die besten 4 aus der Qualifikation auf einander trafen. Die Stimmung in der Kegelhalle war durch die bereits gelaufenen Durchgänge angeheizt. Daniels Fangemeinde war unter zahlreichen Zuschauern bereit, um, wie der Trainer Ronny Unger, auch am Finaltag alles zu geben.

Daniel stellte sich dem Druck, eröffnete sein Spiel mit 151 Kegel in die Vollen und konnte mit 71 Kegel auf 25 Wurf auf die Einzelnen, mit den anderen Finalteilnehmern mithalten.

Noch einmal musste der Rudolstädter sein Können abrufen. Konzentriert spielte er wie ein Schweizer Uhrwerk seine 25 Vollen und erreichte 160 Kegel, womit er seinen Gegnern minimal entwischen konnte. Auch auf die Einzelnen spielte er mit Siegeswillen weiter und als dann auch noch alle Neune mit einer Kugel fielen, war die Entscheidung kurz vor Spielende gefallen, denn mit insgesamt 71 Kegel auf die letzen 25 Wurf setzte sich Daniel mit 23 mehr gespielten Kegel deutlich ab und gewann mit der Tagesbestleistung von 453 Kegel und insgesamt 902 Kegel die Deutsche Meisterschaft der U 14 männlich vor Patrick Wolf vom KV Hockenheim (879 Gesamtkegel) und dem 3. Platz mit Nick Blümel vom SKV Hochschwarzwald (873 Gesamtkegel).

 

Der Thüringer Kegler-Verband konnte bei diesen Meisterschaften gleich einen Doppelerfolg feiern, denn der frisch gekürte 3-fache Weltmeister und Titelverteidiger Dominik Kunze vom SV 1970 Meiningen (979 Kegel) erreichte ebenfalls den Deutschen Meistertitel in der U 18m.

Text/Foto: Thomas Barth

11./12. Mai 2013

SV 1883 Schwarza Abt. Judo

Gold durch Amelie Giller und Martin Limmer beim Heidecksburgpokal

(Rudolstadt) Den Pokal des letzten Jahres konnten die Schwarzaer Judokas zwar nicht verteidigen, dennoch gelang ihnen vor heimischer Kulisse ein sehr guter Auftritt. Insgesamt erkämpften die siebzehn Kämpfer acht Medaillen.

Zwei Goldmedaillen gingen an Amelie Giller (U11) und Martin Limmer (U13). Die Thüringer Landesmeisterin Amelie musste insgesamt sechs Kämpfe bestreiten. Trotz eines Infektes beherrschte die Schwarzaerin ihre Gegnerinnen souverän und siegte in jedem Kampf vorzeitig mit Ippon. Dabei zeigte sie sehr schöne O-Uchi-Gari Techniken und arbeitete wirkungsvoll im Bodenkampf.

Ihr Trainingskamerad Martin Limmer tat es ihr im Altersbereich U13 gleich. Nach zwei Siegen stand er im Finale gegen den Jenenser Ramon Koppe. Martin bestimmte den Kampf, ohne aber die entscheidende Wertung zu erzielen. Kurz vor Kampfende gewann Martin durch eine Strafe für den Jenaer den Kampf und sicherte sich damit das zweite Gold für Schwarza.

Einen hervorragenden zweiten Platz gab es für Heiner Limmer. Heiner besiegte zwei Gothaer Kämpfer knapp, trotz haushoher Überlegenheit und musste sich nur den Saalfelder Vincent Stumpf geschlagen geben. Ebenfalls Silber ging an Sören Spangenberg. Sören startete mit zwei Ippon Siegen stark in das Turnier. Im Halbfinale kämpfte er taktisch klug gegen den Jenaer Felix Bocker vom Sportgymnasium und siegte nach einem Seoi Nage mit Yuko. Das nachfolgende Finale ging leider verloren. Auch Gabriel Wahl kam nach einem Sieg auf den zweiten Platz. Dritte Plätze gingen an Vanessa Brückner, Tarek Rausch und Antonia Kamp. Jonas Herlitze komplettierte mit dem fünften Platz nach drei Siegen und zwei Niederlagen das Schwarzaer Ergebnis.

 

Vor der Siegerehrung wurde David Keller mit der Ehrenurkunde der Kreissportjugend ausgezeichnet für seine langjährige aktive Mitarbeit in der Abt. Judo als Jugendwart, Trainer und Kampfrichter. Als Trainer der Nachwuchstrainingsgruppe U8 zeigt er immer eine hohe Einsatzbereitschaft und ist stets in der Lage, die Kinder zu motivieren. Noch zu erwähnen wäre die mehrfache jährliche Organisation, Koordination und Durchführung von Jugendfreizeiten mit einmaligen sportlichen und sozialen Aspekten für die Entwicklung der Kinder zusammen als Team. Herzlichen Glückwunsch!!!

Ein großer Dank geht auch an alle Helfer und Helferinnen, sowie an die hervorragende Show der Rhythmischen Sportgymnastik des SV 1883 Schwarza.

Text/Foto: Matthias Herlitze

MTV 1876 Saalfeld Abt. Fechten

Weibliche Kadetten mit Achtungserfolg im Degen bei den Deutschen Meisterschaften in Meiningen

Fiona Sommer (rechts) setzt den Treffer zum 10:11 gegen Meszaros. Am Ende gewinnt sie 15:14 gegen die deutsche Spitzenfechterin.

(Meiningen) Nach dem Dämpfer bei den Deutschen Meisterschaften der Kadetten in Ulm konnten die Thüringer Mädchen für einen weiteren Achtungserfolg in der Disziplin Degen am vergangenen Wochenende in Meiningen erzielen. Meike Wenzlaff (MTV 1876 Saalfeld) konnte ihr bisher bestes Meisterschaftsergebnis erzielen. „Wir hatten schon gehofft, dass Sie die Vorrunde übersteht, aber ein Platz unter den besten 32 war nicht zu erwarten. Sie hat damit eine gute Saison gekrönt.", freute sich Trainer André Langen über Meikes 26. Platz. Und er hatte Grund, sich auch über die Leistungen der beiden anderen Teilnehmerinnen zu freuen. Fiona Sommer focht ihr bestes Turnier, gewann in der Vorrunde drei Gefechte und schlug im Direktausscheid mit Meszaros eine der Top Ten des DFB in dieser Altersklasse. Sie belegte am Ende Rang vierundvierzig und konnte damit eine ganze Reihe Konkurrentinnen aus den Leistungszentren hinter sich lassen.

Auch Saalfelds Küken Constanze Landte konnte gegen die teilweise fünf Jahre älteren Gegnerinnen gut mithalten. Ein Sieg in der Vorrunde reichte zwar noch nicht für den Direktausscheid, aber bei zwei weiteren Gefechten war sie mit 4:5 nah dran am Erfolg. „Sie hat heute so gefochten, wie ich es mir bei ihren Meisterschaften in der B-Jugend gewünscht hätte. Wenn der Kopf frei ist, klappt es auch beim Fechten."

 

Gut startete die Saalfelder Mannschaft gegen den TV Wetzlar. Meike brachte Saalfeld 5:2 in Führung. Zwar musste Constanze den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 10:10 hinnehmen, aber Fiona brachte Saalfeld erneut 15:13 in Führung. Im zweiten Durchgang zogen die Hessinnen das Tempo an, erkämpften die Führung und lagen vor dem abschließenden drei Gefechten 30:27 vorn. Leider konnten sich die Saalfelderinnen nicht mehr gegen die Niederlage wehren und verloren doch etwas enttäuschend 34:45.

 

Im 2. Mannschaftskampf gegen Bayer Leverkusen waren die Fechterinnen des MTV 1876 krasser Außenseiter. Im Auftaktgefecht konnte Constanze Landte beim 3:5 immerhin gegenhalten. Im nächsten Gefecht holte Meike gegen die Vortagsdritte Farkasz zum 10:10 auf. Fiona sorgte anschließend sogar für eine 15:14 Führung, die Meike anschließend auf 20:14 ausbaute. Constanze und Fiona verteidigten diesen bis zum 30:27. Im siebenten Gefecht kam leider der Einbruch, Meike focht viel zu aggressiv und gab die Führung mit 34:35 aus der Hand. Den Rückstand konnten Fiona und Constanze nicht mehr wettmachen. 36:45 endete der Kampf. „Schade, hier war eine kleine Sensation drin. Trotzdem ein Kompliment an meine Mädels für diese Leistung.", sagte Trainer Langen nach dem Mannschaftskampf.

Mit einer ebenfalls ordentlichen Leistung gegen TSV Wittenau schafften die drei dann doch noch als Sechzehnter der Vorrunde den Einzug in den Direktausscheid. Damit war die Zielstellung für diese Meisterschaft erreicht.

 

Im Achtelfinale trafen sie auf die Vertretung des Heidenheimer SB. Die Damen aus Württemberg machten von Anfang an klar, dass es für sie an diesem Tag nur ein Ziel gab: Gold. Mit 45:13 fiel der Sieg der späteren Deutschen Mannschaftsmeisterinnen auch klar und deutlich aus. „Natürlich wäre eine zwei vorn dran schöner gewesen, aber wenn man bedenkt, dass selbst Tauberbischofsheim im Finale von den Heidenheimerinnen 45:26 abgefertigt wurde, ist unsere Niederlage auch der Höhe nach verschmerzbar. Insgesamt haben die Thüringer Fechter und Fechterinnen bei den vier Jugendmeisterschaften im Degen in den letzten Wochen eine gute Bilanz aufzuweisen. Und mit dem KSZU Meiningen hat sich ein zweiter Thüringer Verein als Ausrichter einer Degenmeisterschaft ein großes Lob seitens des DFB erarbeitet. Ich denke, es wird nicht die letzte Meisterschaft in der wunderschönen Meininger Multihalle sein, die dort ausgerichtet wurde.", ist André Langen als Disziplinverantwortlicher für die Waffe Degen in Thüringen zuversichtlich.

Text/Foto: André Langen

27./28. April 2013

MTV 1876 Saalfeld Abt. Fechten

Thüringer Degenfechter verpassen kleine Sensation

(Reutlingen) Eine Woche nach den erfreulichen Ergebnissen der jungen Damen bei der Deutschen Meisterschaft in Solingen legten die Jungen in der B-Jugend am letzten Wochenende nach.

Am Samstag lief im Einzel noch nicht alles Rund. Pascal Schier aus Saalfeld fehlte ein Sieg zum Weiterkommen. Zwei Niederlagen 4:5 und zweimal 3:5 bei einem 5:4 Sieg waren zu wenig.

 

Besser machte es da schon Johann Schneider. Mit drei Siegen zog er sicher in Runde zwei ein, verschenkte dabei sogar ein noch besseres Ergebnis durch zwei unnötige Niederlagen. In der Zwischenrunde landete Johann einen Sieg, gab auch hier drei Gefechte 4:5 ab und belegte Platz sechsunddreißig. Mit dem Ergebnis kann man nur teilweise zufrieden sein, war doch ein Erreichen des Direktausscheides durchaus machbar.

 

Thüringen I mit Oleak, Schier, Schneider und Maximilian Ketzer (Meiningen) erwischte eine sehr starke und ausgeglichene Vorrunde. Gegen Hessen I und Berlin I gab es 35:45 bzw. 37:45 Niederlagen. Damit musste unbedingt ein Sieg gegen Baden-Süd her, um weiterzukommen. Bad-Süd hatte die Kämpfe gegen Berlin und Hessen ebenfalls verloren, allerdings noch knapper als Thüringen. Pascal verlor das Auftaktgefecht 1:5, Sebastian kämpfte sich auf 9:10 heran. Dann kam der Auftritt von Maximilian Ketzer. Der Linkshänder fand zu seiner Stärke, drehte mit 6:1 das 9:10 zu einem 15:11 Vorsprung. Diesen konnte Pascal leider nicht halten (2:9) und Max schaffte es im 5. Gefecht auch nicht, den Vorsprung zu verkürzen. Bei 21:25 übernahm Sebastian, mit 30:28 übergab er zurück an Max. Die beiden nächsten Gefechte gingen 3:1 für Max und 4:2 für den mittlerweile eingewechselten Johann Schneider aus. 37:31 stand es somit vor dem letzten Gefecht. Sebastian brachte die Fuhre sicher mit 45:37 nach Hause.

 

Damit konnten sich die Thüringer auf Platz vierzehn für den Direktausscheid qualifizieren. Hier mussten sie gegen die beste Vorrundenmannschaft Sachsen I antreten, die mit Fischer und Helbig den Meister und den Drittplatzierten des Vortages sowie mit Morgenstern den Ex-Meister in ihren Reihen hatten. Nach dem 2:5 von Johann gegen Morgenstern war es wieder Sebastian, der das Blatt zunächst zum 10:8 wendete. Max Ketzer konnte sogar auf 15:10 erhöhen. Dann starteten die Sachsen eine Aufholjagd, zogen auf 25:17 davon. Sebastian brachte die Thüringer dann wieder auf 27:30 heran. Max konnte Thüringen sogar 35:34 in Führung bringen. Leider hielt sich im vorletzten Gefecht Pascal, der für Johann eingewechselt worden war nicht an die Taktik. Beim Stand von 39:38 griff er zweimal vergebens an. Damit lagen die Sachsen wieder einen Treffer vorn. Im Abschlussgefecht ließ sich Eric Morgenstern nicht ein zweites Mal von Sebastian bezwingen. Mit einem Doppeltreffer endete dieses Gefecht zum 5:5 und damit zum 45:44 der Auswahl des Nachbarlandes. „Wir haben gezeigt, dass wir mit der Spitze auf Augenhöhe fechten können.", kommentierte Teamleiter André Langen das Thüringer Abschneiden und nahm die Anerkennung vom Sachsen-Trainer Jörg Fiedler, selbst ein Weltklasse Degenfechter gern entgegen.

Am kommenden Wochenende gibt es in Ulm die A-Jugendmeisterschaften im Herrendegen. In der Mannschaft werden außerdem Johannes Walter (Meiningen) und die B-Jugendlichen Sebastian Oleak und Pascal Schier dabei sein.

Text: André Langen

SV Siemens Rudolstadt Abt. Kegeln

Daniel Barth verteidigt Landesmeistertitel Thüringens der U14(m) erfolgreich auf seiner Heimbahn in Rudolstadt

 

(Rudolstadt) Daniel Barth konnte am vergangenen Wochenende erfolgreich seinen Landesmeistertitel U14m verteidigen. Dazu musste er sich zunächst vor zwei Wochen im Vorlauf aus einem 32-köpfigen Starterfeld in Kamsdorf qualifizieren. Daniel startete als Titelverteidiger als Letzter, konnte aber alle Teilnehmer hinter sich lassen, indem er mit der Tagesbestleistung von 530 zu Fall gebrachten Kegel sich an die Spitze setzte und zu den 10 Finalisten gehörte, die um den Landesmeistertitel auf den Rudolstädter Kegelbahnen spielten.

 

Für den Siemensspieler ging ein Wunsch in Erfüllung, einmal auf seiner Heimbahn so eine wichtige Entscheidung vor heimischen Publikum und Mannschaftskameraden austragen zu können.

Bevor Daniel auf die Bahnen konnte, um die Titelverteidigung anzugehen, kämpften die anderen Finalteilnehmer mit ansehnlichem und gutem Kegelsport um beste Ergebnisse. Bis zum Start von Daniel lag Christopher Brandt vom SKK Gut Holz Stadtroda mit 1046 Gesamtkegel (522 Kegel aus dem Vorlauf und 524 Kegel aus dem Finale) in Führung dicht gefolgt von Steve Mittelbach vom ASV Wintersdorf mit 1036 erreichten Gesamtkegel (497 Kegel aus dem Vorlauf und mit der Tagesbestleistung von 539 Kegel aus dem Finale).

 

Trainer Ronny Unger musste seinen Schützling also gut einstellen, denn mindestens 517 Kegel mussten erspielt werden um das angestrebte Ziel zu erreichen.

Ganz besonnen begann Daniel seine ersten 30 Wurf, erreichte dabei 132 Kegel und das war ein erfolgreicher Start. Nicht ganz nach Wunsch verlief die zweite Bahn, wo Daniel mit 119 zu Fall gebrachten Kegeln nicht zufrieden war. Das nahm er aber als Motivationsschub mit auf die dritte Kegelbahn und mit Unterstützung seiner Fangemeinde gelang dem Rudolstädter eine ganz tolle Leistung von 147 Kegeln. Auf der letzten Bahn unterstrich er seinen Anspruch auf den Titel, brachte noch einmal 139 Kegel zu Fall und erreichte mit 537 erspielten Kegel zusammen mit seinem Vorlaufergebnis 1067 Gesamtkegel und ist damit weiter Landesmeister Thüringens der U14m. Daniel hat damit auch die Fahrkarte zur Deutschen Jugendmeisterschaft am Pfingstwochenende in Villingen-Schwenningen gelöst und für die gute Platzierung im letzten Jahr ( Daniel belegte 2012 bei den DJM in Wiesbaden den 8. Platz ) kann auch der Vizelandesmeister Christopher Brandt aus Stadtroda mitfahren.

Text/Foto: Thomas Barth

MTV 1876 Saalfeld Abt. Schach

40 Mädchen und Jungen bei den Kreiseinzelmeisterschaften im Schach

(Saalfeld) An den diesjährigen Kreiseinzelmeisterschaften nahmen 40 Kinder und Jugendliche teil, davon 13 Mädchen und 27 Jungen. Die meisten Aktive kamen vom MTV 1876 Saalfeld (17), von der GS Caspar-Aquila Saalfeld (7), Thuringia Königsee (5), doch weitere Aktive kamen von der GS Leutenberg (4), RS Königsee (3), GS Probstzella (2) sowie GS Kamsdorf und Erasmus-Reinhold-Gymnasium Saalfeld (je 1). Vermisst wurden in diesem Jahr Teilnehmer aus den Rudolstädter Schulen sowie der GS Marco-Polo Saalfeld, die noch im vorigen Jahr zahlreich teilnahmen.

 

Die Meisterschaften wurden in der Cafeteria der Regelschule „Albert Schweitzer" Saalfeld in den Altersklassen U 8 – U 20 ausgetragen, jeder Spieler hatte 20 bzw. 30 Minuten Bedenkzeit für seine Partie zur Verfügung. Insgesamt konnten Meike Ratay, Markus Kania und Max Möbius ihre Titel verteidigen, dies gelang auch eine Altersklasse höhere Keana Lorenz, Anouk Lorenz, Sebastian Grund, Julian Markert und Alexander Krämer. Mit Sebastian Grund, Markus Kania und Alexander Krämer gelang es nur drei Aktiven, alle ihre Spiele zu gewinnen und damit eine weiße Weste zu behalten. Die Titelkämpfe hatten in einigen Altersklassen ein sehr hohes Niveau, saßen doch Bezirksmeister und Landesmeister an den Brettern. Jüngste Teilnehmerin war Anouk Lorenz mit sechs Jahren. Strahlende Augen gab es für die Erstplatzierten, die Pokale, Medaillen und Urkunden erhielten. Für alle Teilnehmer waren die Meisterschaften ein wichtiger Prüfstein vor den Kreisjugendspielen, die am 25. Mai wieder in der Regelschule „Albert-Schweitzer" stattfinden.

 

Die Titelträger und Platzierte :

U8w: 1. Anouk Lorenz (Thuringia Königsee), 2. Jule Hofmann (GS Probstzella)

U8m: 1. Nico Lahann (GS C.-Aquila Saalfeld), 2. Kevin Piehler (GS Leutenberg), 3. Maximilian Kramer , 4. Lycian Kubelt, 5. Hannes Hauptmann, 6. Vincent Müller (alle GS C.-Aquila Saalfeld)

U10w: 1. Keana Lorenz (Thuringia Königsee), 2. Adel Aryayev (MTV 1876 Saalfeld), 3. Lisanne Lemnitzer (GS Probstzella), 4. Kiara Jäckel (GS C.-Aquila Saalfeld)

U10m: 1. Sebastian Grund (MTV 1876 Saalfeld), 2. Bodo Schindler (GS C.-Aquila Saalfeld), 3. Patrick Gräf, 4. Yegor Knysh (Beide MTV 1876 Saalfeld), 5. Leon Herzog (GS Leutenberg), 6. Sydney Köppen (GS Kamsdorf), 7. Arthur Röppischer, 8. Adrian Dreßler (beide GS Leutenberg)

U12w: 1. Meike Ratay, 2. Melanie Grund, 3. Mirja Brehm (alle MTV 1876 Saalfeld)

U12m: 1. Julian Markert, 2. Nico Pietsch, 3. Michel Kämmer (alle MTV 1876 Saalfeld), 4. Adrian Peter (Erasmus-Reinhold Gymnasium Saalfeld)

U14w: 1. Marie-Louise Rauch, 2. Annabel Tschäpe (beide MTV 1876 Saalfeld), 3. Stefanie Malz (RS Königsee)

U14m: 1. Markus Kania, 2. Moritz Wagner, 3. Paul Möbius (alle MTV 1876 Saalfeld), 4. Kenneth Möckel (RS Königsee)

U16w: 1. Melanie Zorn (RS Königsee)

U16m: 1. Jonny Müller (Thuringia Königsee)

U18m: 1. Max Möbius (MTV 1876 Saalfeld), 2. Willi Häußler (Thuringia Königsee)

U20m: 1. Alexander Krämer (MTV 1876 Saalfeld), 2. Florian Möller (Thuringia Königsee)

Text: Roland Schneider



22. April 2013

MTV 1876 Saalfeld Abt. Fechten

Malin Wenzlaff erreicht bei den Deutschen Meisterschaften im Damendegen der B-Jugend das Finale

(Solingen) Geschafft!!! Zum ersten Mal ist es einer Thüringer Fechterin bei einer Deutschen Meisterschaft im Degenfechten gelungen das Finale der besten acht zu erreichen. Malin Wenzlaff vom MTV 1876 Saalfeld schaffte bei der B-Jugendmeisterschaft im Damendegen in Osnabrück den Einzug ins Viertelfinale.

 

Dabei verlief der Turnierauftakt alles andere als optimal. Mit nur einem mühsamen 3:1 Sieg im letzten Gefecht gegen die Tauberbischofsheimerin Stier zog Malin in Runde zwei ein. Dort konnte sie sich steigern, verlor nur gegen die spätere Vizemeisterin Helena Lentz aus Frankfurt. Als Vierundzwanzigste der Vorrunden zog sie in den Direktausscheid ein. Erste Gegnerin war die Solingerin Langer. In diesem Gefecht fand Malin nicht die richtigen Mittel, unterlag klar 3:10. Im Hoffnungslauf kam dann Malins große Stunde: Die Neheimerin Jochheim besiegte sie 10:4, Chassot aus Heidelberg 10:3, auch die starke Solingerin Löhr warf sie mit 10:8 nach einer taktischen Meisterleistung aus dem Rennen. Damit war das Finale zum Greifen nah. Nur noch Luca Katharina Klapper vom Gastgeber Solingen hätte sie daran hindern können. Nach ausgeglichenem Start stand es 2:2. Dann begann Malin die taktische Marschroute von Trainer Langen umzusetzen. Treffer für Treffer konnte sie ihren Vorsprung ausbauen, 10:3 stand es am Ende für die Wickersdorferin! Erst im folgenden Viertelfinale wurde Malin von der Frankfurterin Lentz gestoppt. Gegen die schnellen Fleche-Angriffe fand sie keine Mittel. Die Freude im Saalfelder Lager war dennoch übergroß.

 

Auch die drei anderen Saalfelderinnen machten ihre Sache recht ordentlich. Emilia Dörfer schaffte den Einzug in die zweite Runde, unterlag in der Vorrunde den späteren beiden Erstplatzierten im Jahrgang 1999 nur knapp 3:5 und 4:5. In Runde zwei gab sie zwei Gefechte knapp 4:5 ab. Am Ende war es Platz vierzig.

 

Constanze Landte scheiterte an ihren Nerven. Sie gewann nur eins der vier Vorrundengefechte und schied nach Trefferindex aus. Am Ende war es nur Rang zweiundfünfzig für die Vizemitteldeutsche Meisterin. Dagegen reichte für Küken Tina Streitberger, die als Nachrückerin in den Wettkampf startete, ein Sieg in der Vorrunde für die Zwischenrunde. Mit zwei weiteren Erfolgen in Runde zwei zog sie als Zweiunddreißigste in den Direktsausscheid ein. Nach einer Niederlage gegen Helena Lentz gelang ihr im Hoffnungslauf ein 10:9 über Lena Kullus vom OFC Bonn. Dadurch verbesserte sie sich in der Gesamtwertung auf Rang vierundzwanzig.

 

Am zweiten Tag der Meisterschaften standen die Mannschaftswettbewerbe auf dem Programm. Im Gegensatz zum Einzel fechten bei den Mannschaftsmeisterschaften beide Jahrgänge zusammen. Das junge Saalfelder Team – immerhin waren drei der vier Fechterinnen aus dem jüngeren Jahrgang – war an Position zwölf bei 21 angetreten Teams, davon nur vier reinen Vereinsmannschaften, gesetzt.

In der Vorrunde trafen Malin, Constanze, Emilia und Tina zunächst auf die Auswahl Bayern III. Hoch motiviert und konzentriert gingen die Mädchen zu Sache. Malin gewann das Auftaktgefecht 5:2, Constanze erhöhte auf 10:3. Auch Emilia und die später eingewechselte Tina bauten den Vorsprung weiter aus. Nach fünfunddreißig Minuten beendet Constanze mit einem direkten Angriff den Mannschaftskampf zum 45:23.

Im zweiten Duell hieß der Gegner Osnabrücker SC. Auf der Finalbahn entwickelte sich von Beginn an einer regelrechter Krimi. Malin brachte den MTV 1876 zunächst in Führung, Constanze konnte den Vorsprung im 2. Gefecht verteidigen. Dann wechselte die Führung mehrfach. Vor dem letzten Gefecht stand es 40:39 für Saalfeld. Leider musste Constanze gleich den Ausgleichstreffer hinnehmen, holte sich dann aber die Führung zurück. Dies passierte noch dreimal, beim Stand von 43:43 fiel ein Doppeltreffer. Mit 44:44 ging es in die Verlängerung, in der Solingen den Vorteil zugelost bekam. Constanze musste also unbedingt selbst angreifen und einen Treffer setzen. Dies tat sie auch, nur der Angriff war Millimeter zu kurz und die Fortsetzung ging vorbei, dann traf ihre Gegnerin und der Kampf war mit dem knappsten aller möglichen Resultate verloren.

Im dritten Vorrundengefecht kämpften die Saalfelderinnen vorbildlich, konnten die 26:45 Niederlage gegen den späteren Deutschen Meister Hessen I aber nicht verhindern. Im Direktausscheid schieden die vier gegen Württemberg II 31:45 aus. In diesem Mannschaftskampf lief nichts zusammen. Erst im allerletzten Gefecht konnte Constanze Landte mit einem 8:5 Ergebniskosmetik betreiben. Damit blieb es beim zwölften Platz für den MTV 1876.

 

„Wir ziehen ein absolut positives Resümee dieser Meisterschaften. Finalplatzierung im Einzel und Erreichen des Direktausscheides in der Mannschaft waren die hochgesteckten Ziele, und die haben wir erfüllt. Natürlich sind wir über die 44:45 Niederlage gegen Osnabrück traurig. Die Mädels haben super gefochten. Man muss immer berücksichtigen, dass es in vielen Vereinen hauptamtliche Trainer gibt, in ganz Thüringen in der Disziplin Degen nicht einen einzigen! Trotzdem bin ich davon überzeugt, dass wir auch im Degen punktuell an die deutsche Spitze im Nachwuchs anknüpfen können. Osnabrück war der ideale Auftakt, nun liegt es an den Herren bei den Meisterschaften in Reutlingen und Ulm an dieses Ergebnis anzuknüpfen.", fasst André Langen das Ergebnis auch aus Thüringer Sicht zusammen. Am kommenden Samstag gibt es die B-Jugendmeisterschaften in Reutlingen, eine Woche später die der A-Jugend in Ulm. Diesmal werden nicht nur Saalfelder Fechter den Freistaat vertreten, sondern auch Sportler aus Meiningen, Weimar, Weida und Altenburg. Gerade mit dem Altenburger Cornelius Pertersen haben die Thüringer ein heißes Eisen im Feuer.

Text: André Langen