Kreissportjugend im KSB "Saale/Schwarza" e.V.
Kreissportjugend im KSB "Saale/Schwarza" e.V.

15. Dezember 2012

SV Siemens Rudolstadt Abt. Kegeln

Tag der Rekorde

(Rudolstadt) Der SV Siemens Rudolstadt eröffnete das Nachholspiel, gegen die Jugend des KSC 76 Unterweißbach, mit Daniel Barth. Der mit 569 Kegel auf 120 Wurf einen neuen Bahnrekord der U14 auf seiner Heimbahn spielte und auch eine neue persönliche Bestleistung. Damit hatte der Unterweißbacher Pascal Becher (421 Kegel) eine nicht zu lösende Aufgabe und der erste Mannschaftspunkt war auf dem Siemenskonto. Simon Axthelm kegelte 503 Kegel, damit erkämpfte sich der Rudolstädter eine neue persönliche Bestleistung (erstmals über die 500!), musste aber mit einem 1 : 3 nach Sätzen seinem Gegner Robert Schwabe (521 Kegel) den Mannschaftspunkt überlassen.

 

Ebenfalls eine neue persönliche Bestleistung erspielte Siemensspieler Robin Kammel (542 Kegel), womit er nur einen Satz an den Unterweißbacher Alexander Büchner (464 Kegel) abgab und sicher seinen Mannschaftspunkt nach Hause holte. Michael Barth schloss sich der tollen Mannschaftsleistung an, blieb mit 2 Kegel nur knapp unter seiner Bestleistung und holte ebenso sicher seinen Mannschaftspunkt mit 3:1 nach Sätzen gegen den Gästespieler Cetric Schwarz (445 Kegel).

Am Ende erspielten die Rudolstädter einen neuen Mannschaftsbahnrekord. Mit 2165 : 1851 Gesamtkegel bekam Siemens Rudolstadt auch die verdienten 2 Punkte für die mehr zu Fall gebrachten Kegel, und entschieden das Jugend- Kreisliga Spiel mit 5:1 Mannschaftspunkten für sich.

Text: Thomas Barth

08. Dezember 2012

SV Siemens Rudolstadt Abt. Kegeln

Dreifacher Kreismeister Siemens Rudolstadt behält weiter saubere Weste

Uhlstädter SV - SV Siemens Rudolstadt 0:6

 

(Uhlstädt) Der dreifache Jugendkreismeister bleibt auch im 3. Match der Saison ohne Punktverlust, denn auch beim Uhlstädter SV siegten die Siemenskegler überlegen. Der Startspieler der Rudolstädter Robin Kammel (485 Kegel) bekam es gleich mit 2 Uhlstädtern zu tun mit Toni Voigt und ab der 61. Kugel Robin Streichhardt (beide zusammen 407 Kegel). Das änderte aber nichts an der Dominanz des Siemensakteurs, der alle Sätze siegreich gestaltete.

 

Auch im nächsten Duell, ausgetragen vom Rudolstädter Michael Barth (503 Kegel) gegen den für die Gastgeber startenden Philip Voigt (450 Kegel), änderte sich nichts, so dass hier der Mannschaftspunkt ebenfalls auf das Siemenskonto nach einem klaren 4:0 nach Sätzen wanderte.

 

Die Gastgeber steigerten sich von Duell zu Duell, denn mit Jonas Hölzer (458 Kegel) schaffte man wieder ein paar Kegel mehr auf 120 Wurf zu kegeln, doch das beeindruckte Siemenskegler Max Heinemann (517 Kegel) gar nicht und er spielte wie seine Mannschaftskameraden alle 4 Sätze siegreich mit der Tagesbestleistung von 517 Kegel.

 

Der Siemensschlußstarter Daniel Barth (490 Kegel) holte nach einem spannungsgeladenen letzten Vergleich gegen den Uhlstädter Lukas Knierim (469 Kegel) nach einem Unentschieden auf Grund der mehr erspielten Kegel auf 120 Wurf auch seinen Mannschaftspunkt für das Rudolstädter Quartett.

Am Ende bekam das Siemenskonto noch 2 Punkte gutgeschrieben für die mehr erspielten Mannschaftsgesamtkegel, denn das Spiel endete klar mit 1784:1995 Gesamtkegel für den SV Siemens Rudolstadt.

Text: Thomas Barth

06. Dezember 2012

MTV 1876 Saalfeld Abt. Fechten

4. Kreisranglistenturnier der Schüler und Aktiven im Degenfechten

(Saalfeld) Am Nikolaustag fand das 3. Kreisranglistenturnier der Schüler im Degenfechten statt. Da der Termin kurzfristig vorverlegt werden musste, konnten diesmal nur neun Fechterinnen und Fechter teilnehmen. Zunächst wurden in einer großen Vorrunde diePlatzierungen für die Setzliste ermittelt.

Erwartungsgemäß ging Cedric Wiefel als Bester des Vorkampfes hervor, musste allerdings im letzten Gefecht gegen Jan Blumenstein eine 4:5 Niederlage einstecken, der damit auf Platz zwei kam. Seine gute Form unterstrich Laurenz Dörfer mit sechs Siegen aus acht Gefechten.

Im Direktausscheid setzte sich Lex Zehendner in einem ausgeglichenen Kampf 10:9 gegen Manuel Haucke durch und erreichte damit das Viertelfinale, unterlag dort Cedric Wiefel. Jan Blumenstein und Laurenz Dörfer gewannen ebenfalls ihre Viertelfinalgefechte. Für eine Überraschung sorgte Paul Hotze, der Leonard Richter klar 10:4 bezwang.

In den Halbfinals setzten sich Jan und Cedric durch und standen sich damit wie erwartet im Finale wieder gegenüber. Cedric hatte aus der Vorrundenniederlage gelernt, ließ diesmal Jan keine Chance, gewann deutlich mit 10:3 das Gefecht und damit das Turnier.

Das „Kleine Finale" um Platz entschied Laurenz Dörfer mit 10:7 gegen Paul Hotze für sich.

In den Platzierungsgefechten setzten sich Leonard Richter gegen Celine Stumpf und Lex Zehendner gegen Florian Albrecht durch.

In der Gesamtwertung führt Cedric Wiefel mit 45 Punkten vor Leonard Richter (35) und Georg Rein (32). Auf den Plätzen vier bis sechs folgen Laurenz Dörfer (30), Jan Blumenstein (28) und Hannah Traut (25).

Das nächste Kreisranglistenturnier der Schüler findet im Rahmen der Saalfelder Degentage in der zweiten Woche im Januar am 10.01.2013 statt.



Da beim 4. Degenpool in der offenen Klasse mit Uta Gräf und Andreas Langen diejeweils Führenden in der Gesamtwertung bei den Damen und Herren fehlten, war der Weg für Meike Wenzlaff und André Langen an die Spitze frei.

Beide nutzten die ihnen gebotene Chance.

 

Zehn Teilnehmer standen am Donnerstagabend in der Dreifelderhalle auf den vier Fechtbahnen. Mit sechs Damen war das „schwache Geschlecht" zahlenmäßig in der Überzahl. Neun Gefechte musste jeder Wettkämpfer bestreiten. André Langen zeigte sich in guter Form zwei Tage vor dem Pokalturnier in Leutenberg. Neun Gefechte, neun Siege- mit dieser makellosen Bilanz holte er sich den Tagessieg. „Es lief zwar technisch noch nicht optimal, die meisten Gefechte waren mit 3:2 knapp, aber am Ende ist entscheidend, dass man das Gefecht gewonnen hat.", war er anschließend nicht unzufrieden.

 

Platz zwei belegte Michael Bügel. Nur gegen André hatte er das Gefecht verloren und konnte sich damit in der Kreisrangliste weiter in der Spitzengruppe behaupten, ist jetzt Gesamtzweiter. Dritter wurde Matthias Lieske, der erstmalig in dieser Saison bei einem Degenpool teilnahm.

Meike Wenzlaff belegte Rang vier. Bei sechs Siegen fehlte ihr ein Treffer zum Podestplatz. Die B-Jugendlichen Pascal Schier und Constanze Landte schlugen sich mit den Plätzen fünf und sieben wiederum achtbar.

Text/Foto: André Langen

01./02. Dezember 2012

SV 1883 Schwarza Abt. Rhythmische Sportgymnastik

Goldregen für Sportgymnastinnen des SV 1883 Schwarza

(Schmalkalden) Mit der optimalen Ausbeute von 3 Sätzen Goldmedaillen kehrten die Sportgymnastinnen des SV 1883 Schwarza am Wochenende von den Landesmeisterschaften in der Gruppengymnastik aus Schmalkalden zurück. Nach den Erfolgen im Vorjahr konnten die Kampfrichter wieder mit anspruchsvollen Übungen beeindruckt werden, so dass ihnen nichts anders übrig blieb, als die höchsten Noten zu vergeben.
Den Auftakt machte die Kinderklasse 6 – 8 Jahre. Die jüngsten Talente im Verein starteten als Titelverteidiger. Während es im Jahr 2011 noch sehr knapp zuging, zeigten die Landeseinzelmeisterin Elli Heuschkel, Nastja Menjailow, Lucie Fuchs, Sophia Nikitin, Emma Radschun und Jody Lee-Ann Ohorn, dass sie in dieser Altersklasse in Thüringen unangefochten die Nr. 1 sind. Ihre beiden Übungen ohne Handgerät erhielten für Körpertechnik, Artistik und Ausführung die höchsten Wertungen. Mit dem unerwarteten Vorsprung von 4,1 Punkten wurden die Mädchen des USV Jena klar auf Distanz gehalten. Die Trainerinnen Sabine Möller, Tatjana Menjailow und Diana Koppka waren überglücklich, dass sich der Trainingsfleiß ihrer Schützlinge auch in der fantastischen Darbietung widerspiegelte. Platz 3 ging an die Gruppe des Gastgebers.

Auch die Mädchen der Kinderklasse 8 – 10, Miriam und Lara Möller, Jessica Voigt, Jasmin Beyer und Luise Richter, präsentierten sich mit dem Reifen als Handgerät in ansprechender Form. Stärkster Widersacher war der

SV Schmalkalden 04, der für Geräte- und Körpertechnik die meisten Punkte erhielt. Das machten die 1883er aber in Artistik und Ausführung mehr als wett. Da auch der USV Jena mit der gezeigten Leistung nicht in die Entscheidung eingreifen konnte, war die Überraschung gelungen und Titel Nr. 2 ging an das Schwarzaer Team.

In der Schüler- und Jugendwettkampfklasse war der SV 1883 Schwarza nicht vertreten. Titelträger wurden in beiden Altersklassen die Grazien des Leistungszentrums USV Jena.
Die Entscheidung in der Freien Wettkampfklasse war geprägt von Spannung und Dramatik. Die erfolgreichen Teilnehmerinnen am Deutschland-Cup, Luisa und Frieda Mizko, Viktoria Sergiyenko, Lisa Schelle, Laura Karwehl und Layla Buckreus präsentierten 2 Keulenübungen, die mit genialer Choreografie, Tempo und riskanten Würfen bestach. Die kreative Handschrift des Trainerduos Katharina Matiss/Diana Koppka war hier unverkennbar. Im 1. Durchgang sorgten Fangfehler für Punktabzüge. Der Dauerrivale USV Jena setzte sich mit dem knappen Vorsprung von 17/1000 Punkte vorerst an die Spitze. Jetzt waren gute Nerven, Konzentration und trotzdem Lockerheit gefragt. Eine unverkennbare Steigerung in Durchgang 2 überzeugte das Kampfgericht. Die Jenaerinnen gaben ebenfalls ihr Bestes, aber an die Tageshöchstwertung von 29,717 Punkten des SV 1883 kamen sie nicht mehr heran.


Als Hallensprecher, Winfried Matiss, bei der Siegerehrung den Gewinn der 3 Landesmeistertitel verkündete, war die Freude bei den Gymnastinnen, Trainern und mitgereisten Fans des SV 1883 Schwarza grenzenlos.
Ihre erfolgreichen Gruppenübungen zeigen die jungen Sportgymnastinnen am Mittwoch, den 19. Dezember in der Turnhalle des SBBS in der Trommsdorffstraße, wenn zum traditionellen Weihnachtsturnen eingeladen wird.

Text/Foto: Winfried Matiss

SV Siemens Rudolstadt Abt. Kegeln

TKV Pokal Jugend, Runde 1

ThSV Drei Türme Bad Langensalza II - SV Siemens Rudolstadt (5:1)

 

(Bad Langensalza) Erstmalig startete der SV Siemens Rudolstadt im TKV – Pokal und erwischte mit Bad Langensalza II in der 1. Runde ein ganz schweres Los.

Leider musste Stammspieler M. Heinemann kurzfristig absagen, so dass Trainer R. Unger in der ersten Paarung neben R. Kammel (473 Kegel), Ersatzspieler S. Axthelm (421 Kegel) auflaufen lassen musste.

Die Gastgeber, die in Bestbesetzung antraten, zeigten das auch im Spiel, denn J. Schütz (479 Kegel) konnte mit 6 Kegel mehr nach einem 2:2 nach Sätzen mit viel Glück den Mannschaftspunkt gegen R. Kammel holen, und Vereinskamerad Ch. Schütz (496 Kegel) war dem Ersatzmann der Rudolstädter mit 4:0 klar überlegen.

 

Mit dem Rudolstädter Brüderpaar M. und D. Barth ging es in die nächsten anstehenden Duelle, wobei M. Barth (494 Kegel) mit nur einem Satzgewinn die anderen 3 Sätze ganz knapp an den Gastgeber P. Boye (519 Kegel) abgeben musste und damit auch seinen Mannschaftspunkt verlor. Sein Bruder D. Barth zeigte sich in Spiellaune und erreichte mit seinem Ergebnis von 564 Kegel die Tagesbestleistung, eine neue persönliche Bestleistung und Bahnrekord für die U14 auf der Bad Langensalzaer Kegelbahn. Mit einem 2:2 nach Sätzen gegen P. Sommer ( 537 Kegel ) erspielte er auch den einzigen Mannschaftspunkt für die Rudolstädter.

 

Am Ende verlor die Siemensmannschaft mit 2031 : 1952 Gesamtkegel auch die beiden Punkte für die mehr erspielten Mannschaftsgesamtkegel, haben aber mit einer guten Leistung in Bad Langensalza aufgespielt und erste Erfahrungen im Landespokal gesammelt.

Text/Foto: Thomas Barth



MTV 1876 Saalfeld Abt. Fechten

Super Ergebnis der Saalfelder Nachwuchsfechter in Wetzlar

(Wetzlar) Mit einem tollen Ergebnis kam die kleine Gruppe der Saalfelder Degenfechter vom Schüler- und Jugendturnier aus Wetzlar zurück.

Im Herrendegen der Schüler konnte Georg Rein seinen Erfolg aus dem Vorjahr wiederholen. In der Vorrunde gewann er als einziger Teilnehmer alle Gefechte, kassierte in sechs Gefechten ganze sechs Gegentreffer und stand damit auf Platz eins in der Setzliste der Direktausscheidung. Problemlos zog er auch ins Viertelfinale ein. Hier trat er auf den Korbacher Linkshänder Paul Gänz, mit dem er zunächst überhaupt nicht klar kam. Beim Stand von 4:7 stellte Georg seine Taktik um, konnte bis zur Halbzeit auf 6:7 herankommen. In der Pause bekam er die richtigen aufmunternden Worte von Trainer Langen, setzte die Aufholjagd fort und gewann am Ende noch deutlich 10:7. Im Halbfinale und Finale zeigte er sehr gute Leistungen, gewann jeweils klar 10:2 und 10:3. Damit holte er sich zum zweiten Mal den Pokal in Wetzlar. „Georg hat tadellos gefochten, auch nicht aufgesteckt, als es im Viertelfinale mal nicht gleich so lief. Wenn es etwas zu verbessern gibt, dann in der Beinarbeit. Ansonsten bin ich hoch zufrieden.", lobte Langen den Rudolstädter.

Für den 2. Pokalsieg aus Saalfelder Sicht sorgte Laurenz Dörfer. Als jüngster Teilnehmer gewann er den Wettbewerb des Jahrgangs 2003. In der Vorrunde gab Laurenz nur ein Gefecht in der Verlängerung 3:4 ab. Im Jahrgangsfinale gewann er gegen den Meininger Hendrik Roth Souverän 10:3.

 

Auch im B-Jugendwettbewerb der Jungen ging der Pokal an einen Saalfelder Fechter. Pascal Schier überstand die Vorrunde mit vier Siegen aus fünf Gefechten und damit als Vierter des Vorkampfes. Im Direktausscheid verlor Pascal überraschend das erste Gefecht gegen Sänger aus Neuwied. Damit musste er in den Hoffnungslauf. Diese Aufgabe meisterte Pascal mit 10:2 gegen Winterstein (Kassel) und 10:7 gegen Eckardt (Meiningen). Im Viertelfinale setzte er sich 10:6 gegen Ketzer (Meiningen) durch. Im Halbfinale traf er dann auf den an Platz eins gesetzten Solinger Esser. Pascal steigerte sich weiter, ließ seinem Gegner beim 10:4 keine Chance. Im Finale gewann der Saalfelder gegen den Frankfurter Pyschik mit 10:3 sogar noch deutlicher. Anton Rein belegte im gleichen Wettbewerb der B-Jugend 1999 den achten Platz.

 

Die beiden Saalfelderinnen Emilia Dörfer und Constanze Landte starteten zunächst eine Altersklasse höher. Beide gewannen in der Vorrunde jeweils vier Gefechte, waren auf Platz fünf und sechs gesetzt. Emilia konnte im Viertelfinale lange das Gefecht offen halten, führt zur Pause sogar mit einem Treffer. Am Ende reichte es dann doch nicht, 13:15 schied sie gegen Popa (Wetzlar) aus. Constanze musste gegen Lokalmatadorin Greta Zahner fechten. Mit einer sehr konzentrierten Leistung setzte sie sich mit 15:10 durch. Auch im Halbfinale konnte sie gegen Svetlana Usakov (Kassel) mit 15:13gewinnen und hatte damit das Finale erreicht. Dort hieß ihre Gegnerin Löhr aus Solingen. Constanze zeigte eines ihrer besten Gefechte. Beim 13:12 hatte sie die Hand am Pokal, aber es reichte nicht. 14:15 musste sie sich geschlagen geben.

 

Im anschließenden B-Jugendwettbwerb qualifizierten sich Constanze und Emilia als Zweite und Fünfte für die KO-Runde. Dabei konnte sich Constanze mit einem Sieg gegen Löhr für die Finalniederlage revanchieren.

Im Direktausscheid schied Emilia denkbar knapp 9:10 gegen Elin Mayer (Darmstadt) aus. Constanze traf auf Nilsu Senel aus Wetzlar, die einzige, gegen die sie in der Vorrunde verloren hatte. Diesmal machte sie alles richtig, gewann 10:6. Im Halbfinale war wiederum die Solingerin Löhr ihre Kontrahentin. Diesmal fehlte Constanze die nötige Spritzigkeit. Damit blieb sie sich selbst treu, dass bessere Ergebnis bei einem Doppelstart in der höheren Altersklasse zu erzielen. Platz drei für Constanze Landte im Jahrgang 2000 und ebenfalls Bronze für Emilia im Jahrgang 1999 rundeten ein überaus erfolgreiches Wochenende für den Saalfelder Fechtnachwuchs ab.

Meike verpasst knapp den Direktausscheid bei den Deutschen Meisterschaften der Junioren in Waldkirch

(Waldkirch) Diesmal hat es leider nicht gereicht: Nach dem überraschenden Vordringen in die Direktausscheidung bei den Deutschen Meisterschaften der Juniorinnen in Waldkirchvor einem Jahr schied Meike Wenzlaff diesmal in der Vorrunde aus. Die Chance zumErreichen der eigenen Zielstellung war da. Leider fiel die Entscheidung - wie sich hinterher herausstellte - bereits im ersten Gefecht. Gegen Kendra Bittner vom Herner TC verlor Meike knapp 4:5. Zwar konnte sie das folgende Gefecht gegen Magdalena Meyer aus Braunschweig gewinnen, schlug später auch die Tauberbischofsheimerin Gina Braun, aber zwei Siege waren an diesem Tag zu wenig, so mal Meikes Trefferverhältnis durch ein 0:5 gegen die Heidenheimerin Vanessa Riedmüller negativ belastet wurde. Mit Platz neunundsechzig kehrte die Wickersdorferin aus dem Schwarzwald zurück. Nun will sie sich auf ihre letzten Titelkämpfe bei den Kadetten, die im Mai in Meiningen, also quasi vor der Haustür stattfinden, vorbereiten.

 

Gleiches trifft auf Teamkollegin Fiona Sommer zu. Die Arnsgereutherin hatte sich kurz vor den Meisterschaften die linke Hand gebrochen, ging de facto unvorbereitet ins Rennen. Fiona zeigte trotzdem eine ansprechende Leistung. Beim 4:5 gegen Strupke und den beiden 3:5 Niederlagen gegen Pfleiderer und Hesdahl waren Siege durchaus möglich.

 

Am Mannschaftswettbewerb nahmen die Saalfelder Damen nicht teil. Zwar hatte man sich als Thüringer Meister qualifiziert, aber kein Team zusammenbekommen. Im Juniorenbereich hat der MTV 1876 zurzeit keine Mädchen. Die anderen Fechterinnen aus der A-Jugend wollten nicht nach Waldkirch fahren und die beiden B-Jugendlichen Fiona Sommer und Constanze Landte mussten selbst zum Ranglistenturnier nachWetzlar.

Text: André Langen



27. November 2012

SV 1883 Schwarza Abt. Judo

Sensation in Riesa - Schwarzaer Judokas gewinnen die Mitteldeutsche Meisterschaft

Unsere Goldjungs v.l.n.r.: Jonas Schwarz, Johannes Leubner, Johann Seebeck, Pio Wittek, Martin Limmer, Johannes Limmer, Aaron Konopatzki, Oliver Schulz. Heiner Limmer, Elischa Kraft, Jonas Neumann, Thorben Hansen, Vincent Giller, Tilman Gretsch, Jonas Her

(Riesa) Vor zwei Wochen schrieben die Schwarzaer Judokas der U14 bereits Geschichte, als sie in Gotha Thüringer Landesmeister wurden. Jetzt setzten die Kämpfer noch eins drauf und gewannen die Mitteldeutsche Meisterschaft im sächsischen Riesa.

Damit ist unser Schwarzaer Nachwuchs erstmals die Nummer Eins in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen! Möglich wurde dies durch eine geschlossene Mannschaftsleistung, denn unser zweites Team reiste komplett mit und hielt den Kämpfern der ersten den Rücken frei und trommelten als Fanclub was das Zeug hielt! Das starke Schwarzaer Team wurde weiterhin durch drei Gastkämpfer ergänzt. Elischa Kraft (Kodokan Erfurt), Oliver Schulz (PSV Eisenach) und Pio Wittek (SSG Wechmar) wurden durch ihre Heimatvereine freigegeben um die Schwarzaer Kämpfer zu unterstützen.

 

Die Auslosung ergab, dass bereits im ersten Kampf der sächsische Vizemeister JC Leipzig auf uns traf. Gegen den Traditionsclub aus Sachsen lagen die Schwarzaer nach drei Niederlagen bei einem Sieg von Vincent Giller mit 1:3 schnell zurück. Allerdings drehten unsere Kämpfer jetzt richtig auf und konnten nach Ippon Siegen von Elischa Kraft, Oliver Schulz, Johannes Limmer und Pio Wittek ein am Ende sicheren 5:3 Sieg einfahren.

Nun mussten die Schwarzaer im Halbfinale gegen den PSV Leipzig bestehen. Der PSV siegte in seinem ersten Duell gegen unsere Freunde vom JC Jena und steuerte nun in Richtung Finale. Nach demAuftaktsieg von Martin Limmer verlor Jonas Herlitze in einem heißen Duell Roman Hethke sehr knapp. Nachdem Vincent nur zu einem Unentschieden kam machten Jonas Schwarz, Elischa Kraft, Oliver Schulz und Johannes Limmer alles klar. Beim Stand von 5:1 verlor Pio gegen den Mitteldeutschen Vizemeister Richard Böhm nur sehr knapp, so dass am Ende die Schwarzaer mit 5:2 deutlich in das Finale einzogen.

Hier wiederholte sich das Finale der Thüringer Meisterschaften. Überraschend aber verdient erreichten unsere Freunde vom JSC Stotternheim nach Siegen über Rodewisch/Plauen, SV Halle und Zwickau den Endkampf.Im Duell der beiden Thüringer Vereine gingen die Schwarzaer nach dem Auftaktsieg von Martin Limmer in Führung. Nach dem Ausgleich der Stotternheimer durch Benno Trinkaus gegen unseren Jonas Herlitze waren es Vincent Giller und Tilman Gretsch die das Team wieder auf Kurs brachten. Als Elischa sehenswert für den 4:1 Zwischenstand sorgte, war uns der Sieg kaum noch zu nehmen. Die Stotternheimer kämpften sich durch Jonas Deregowski noch einmal heran, was aber am Ende letztlich nicht mehr reichte. Johannes Limmer und Pio Wittek siegten jeweils deutlich mit Ippon was am Ende einen 6:2 Sieg für den SV Schwarza bedeutete. Das bedeutete Gold für das Nachwuchsteam des SV 1883 Schwarza und einen großen Pokal für die Trophäensammlung!

 

Das war unsere Mannschaft:

34 kg Martin Limmer/ Thorben Hansen, 37kg Jonas Herlitze/Aaron Konopatzki, 40kg Vincent Giller/JohannSeebeck, 43 kg Tilman Gretsch/Jonas Schwarz, 46kg Elischa Kraft/Heiner Limmer, 50kg Oliver Schulz/Jonas Neumann, 55kg Johannes Limmer, +55kg Pio Wittek/Johannes Leubner.



Ein großer Dank geht an Kombus-Tours, die uns die Anreise mit einem Reisebus ermöglichten und damit einen Anteil an dem sehr guten Abschneiden der Schwarzaer Kämpfer hatte.

Text/Foto: Matthias Herlitze

22. November 2012

MTV 1876 Saalfeld Abt. Fechten

Thüringer Fechtverband bestätigt Konzept für den Nachwuchsleistungssport

Am Donnerstagabend trafen sich in Jena die Vertreter der Thüringer Fechtvereine zu ihrem Verbandstag.

Im ausführlichen Rechenschaftsbericht des Präsidenten Wolfgang Bohn wurde eine Auswertung der vergangenen drei Jahre vorgenommen, Erfolge und Schwachstellen der Arbeit aufgezeigt. Bohn dankte den vielen ehrenamtlich tätigen Übungsleitern, Trainern, Kampfrichtern und Funktionären in den Vereinen und betonte, dass diese „Fechtverrückten" die Basis der Verbandsarbeit sind. Vier Ehrenamtliche, darunter der Abteilungsleiter Fechten des MTV 1876 Saalfeld André Langen, wurden stellvertretend mit der Ehrenplakette des Landesverbandes ausgezeichnet.

In der anschließenden Diskussion wurde über die künftige Ausrichtung des Verbandes beraten. Sportfreund Adler als Vertreter des LSB erklärte auf Nachfrage, dass in Thüringen derzeit die Förderung auch des Fechtsports auf dem Prüfstand steht und die künftige finanzielle Unterstützung nur durch entsprechende Leistungsnachweise gesichert werden kann.

 

Unterschiedliche Auffassungen gab es zum Entwurf der an diesem Abend zu beschließenden Nachwuchsleistungskonzeption. Die Vertreter des MTV Saalfeld forderten, die einseitige Ausrichtung auf die Waffe Florett aufzugeben. Ein entsprechender Antrag fand aber keine Mehrheit und so wird es auch in naher Zukunft nur im Florettfechten eine leistungssportliche Orientierung in Thüringen geben. Landestrainer Wolfram Parade empfahl den Fechtern, die sich auf die Disziplin Degen konzentrieren, nach Sachsen auszuweichen. Derzeit baut der DFB in Leipzig ein Leistungszentrum in der Waffe Degen auf.

In der anschließenden Wahl wurde Präsident Wolfgang Bohn mit großer Mehrheit im Amt bestätigt. Ebenfalls wiedergewählt wurde der Saalfelder DFB-Kampfrichter Andreas Langen in den erweiterten Vorstand, in dem er auch künftig der Kampfrichterkommission vorstehen wird.

Text: André Langen

17. November 2012

SV 1883 Schwarza Abt. Judo

Schwarzaer Judoteam erkämpft in Ebersdorf 8 Medaillen

(Remptendorf) Am Samstag, den 17.11.2012, machte sich eine kleine Gruppe von Judokas des SV 1883 Schwarza auf den Weg nach Remptendorf zum Ebersdorfer Herbstturnier. Es starteten ca. 80 Kämpfer in drei Altersklassen aus 10 Vereinen.

Zuerst musste Chiara Rausch in der U 14 bis 41 kg gegen Müller aus Neustadt ran. Nach kurzer Kampfzeit konnte sie ihre Gegnerin vorzeitig mit einem vollen Punkt durch Seoi-toshi von der Matte schicken. Im anschließenden Poolfinale stand ihr Militzer aus Auma gegenüber. In einem spannenden Kampf konnte Chiara eine Unachtsamkeit ihrer Gegnerin ausnutzen, um sie in einer Festhalte zu nehmen und nach 25 s stand der Sieg und somit der erste Platz fest.

Als nächstes musste Nico Ohlwein ebenfalls in der U14 kämpfend auf die Tatami. Sein Gegner war der bärenstarke Nick Undeutsch aus Harpersdorf. Nach spannenden Kampf und vielen Hin und Her und guten Chancen auf beiden Seiten konnte sein Gegner die entscheidende Technik durch eine kleine Unachtsamkeit Nicos anbringen und somit den Kampf für sich entscheiden. Nico belegte den zweiten Platz. Danach kämpften Ricky Stroehl und Antonia Kamp in der U 10. Ricky begann im ersten Kampf gegen Müller (Auma) furios und schickte ihn nach kurzer Kampfzeit mit Ippon durch Seoi-toshi von der Matte. Danach konnte er in den nächsten zwei Kämpfen leider nicht mehr an die Leistung aus dem ersten Kampf anknüpfen, verlor diese und wurde daraufhin Dritter. Antonia Kamp konnte leider nicht die gezeigten Leistungen vom Training im Wettkampf umsetzen und wurde Zweite.

Danach griff Denis Konkin ebenfalls in der U10 bis 33kg in das Geschehen ein. Denis konnte zwei seiner drei Kämpfe klar gegen Domenik (Harpersdorf) und Döpel (SV Schwarza) gewinnen. Aufgrund der Tatsache dass es in seinem Pool mit ihm drei Kämpfer mit zwei Siegen und einer Niederlage gab, mussten die Unterpunkte entscheiden. Leider fiel die Auswertung der Unterpunkte zu Ungunsten von Denis aus und erreichte einen guten 3. Platz. Die Newcomer im Schwarzaer Judoteam Max Döpel und Lisa Hettwer konnten sich an diesem Tag noch nicht gegen die starke Konkurrenz durchsetzen und belegten den dritten Platz.

Man sagt ja oft:„Das beste kommt zum Schluss." Und in diesem Fall stimmte es auch. Nach dreistündiger Wartezeit und als letzter überhaupt im Starterfeld bestritt Andreas Baudisch seine zwei Kämpfe gegen Lehmann (SV Rositz) und Knauth (Pößneck). Im ersten Kampf konnte er seinen Gegner mit einem Uki-goshi werfen und bekam dafür einen Yuko. Danach konnte sein Gegner aufgrund einer Knieverletzung nicht mehr weiterkämpfen und Andreas gewann diesen Kampf. Im zweiten Kampf war der Kampf für beide Seiten lange offen, ehe Andreas sich im letzten Drittel der Kampfzeit nochmal steigerte und seinen Gegner durch O-soto-gari warf und die entscheidende Wertung bekam. Somit sicherte er sich seinen ersten Platz überhaupt im Judo.

Ein Dank geht wie immer an die mitgereisten Eltern und an David Keller als stets kompetenten Kampfrichter.

Text/Foto: Matthias Herlitze

15. November 2012

MTV 1876 Saalfeld Abt. Fechten

Keine Überraschungen beim 3. Kreisranglistenturnier der Schüler im Degenfechten

Georg Rein (links) gratuliert seinem Finalgegner Cedric Wiefel

Mit zwölf Schülern fand am Donnerstagnachmittag der 3. Degenpool der Schüler in dieser Saison statt. Zunächst wurde in zwei Vorrunden in die Reihenfolge für das Tablout der Direktausscheidung ermittelt. Cedric Wiefel unterstrich seine derzeitige Ausnahmestellung mit fünf Siegen bei nur vier Gegentreffern und ging damit an Platz eins gesetzt in das KO. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Georg Rein und Leonard Richter mit je vier Siegen, Vierter wurde Jan Blumenstein mit drei gewonnen Gefechten. Diese vier hatten damit im Achtelfinale Freilos.

 

In den Achtelfinals konnten sich Hannah Traut, Laurenz Dörfer und Paul Hotze klar gegen ihre Gegner durchsetzen. Spannend war das Gefecht zwischen Celine Dörfer und Leonie Richter. Celine ging zunächst in Führung, aber dann stellte sich Leonie zunehmend besser auf die Angriffe von Celine ein, holte den Rückstand auf und gewann letztlich 10:8.

Keine Überraschungen gab es in den Viertelfinals. Die vier Gesetzten konnten ihre Kämpfe erfolgreich bestreiten. Damit kam es im Halbfinale zu den Paarungen Wiefel gegen Blumenstein und Rein gegen Richter. Cedric bestimmte auch dieses Gefecht und setzte sich 10:2 durch. Leonard musste sich 6:10 Georg geschlagen geben.

 

Vor dem Finale fanden die Platzierungsgefechte statt. Celine setzte sich gegen Lex Zehendner, der zuvor knapp 9:10 gegen Manuel Haucke verloren hatte, im Gefecht um Rang Elf durch. Florian Albrecht wurde durch ein 10:8 gegen Manuel Neunter. Die Gefechte um Platz sieben und fünf gewannen Hannah Traut gegen Laurenz Dörfer und Paul Hotze gegen Leonie Richter. Im kleinen Finale holte sich Jan Blumenstein durch ein 10:8 gegen Leonard Richter den dritten Platz.

 

Das Finale war weit weniger spannend. Zwar versuchte Georg durch saubere Aktionen zum Erfolg zu kommen, fand aber gegen Cedric keine Mittel, ihn in Bedrängnis zu bringen. Mit 10:2 holte sich der Hirzbacher den dritten Sieg beim dritten Ranglistenturnier und baute seine Führung weiter aus. Georg Rein schob sich mit dem zweiten Platz auf Rang zwei vor und verdrängte damit Leonard Richter auf Rang drei. Bestes Mädchen ist weiterhin Hannah Traut als Vierte der Gesamtwertung.

Beim 3. Kreisranglistenturnier 2012/2013 im Degenfechten in der offenen Klasse holte sich Andreas Langen die Führung von seinem Vater zurück. Zehnmal stand er am Donnerstagabend auf der Bahn, zehnmal verließ er sie als Sieger. Dabei musste Andreas nur neun Gegentreffer hinnehmen.

André Langen begann den Wettkampf gleich mit einer 2:3 Niederlage gegen Michael Berger. Auch gegen Pascal Schier und das direkte Duell gegen Andreas verlor er 2:3. Trotzdem reichte es mit sieben Siegen zu Platz zwei in der Tageswertung. Drei Treffer hatte er Vorsprung gegenüber dem sieggleichen Michael Bügel.

Platz vier teilten sich mit jeweils sechs Siegen und gleicher Trefferzahl Michael Berger und Uta Gräf, Meike Wenzlaff wurde mit ebenfalls sechs Siegen, aber weniger Treffern, Sechste.

Sehr gut hielten auch wieder die beiden B-Jugendlichen Pascal Schier und Constanze Landte mit, die mit fünf bzw. vier gewonnen Gefechten die Plätze sieben und acht belegten und sich damit für das Ranglistenturnier am Samstag in Marburg gut gerüstet zeigten.

In der Kreisrangliste führt Andreas Langen jetzt mit 34 Punkten vor André Langen (33) und Michael Bügel (27). Bei den Damen liegt Uta Gräf mit 26 Zählern in Front, gefolgt von Meike Wenzlaff (21) und Constanze Landte (16).

Das letzte Kreisranglistenturnier in diesem Jahr in der offenen Klasse findet am 6. Dezember statt. Mal sehen, wessen „Fechtstiefel" dann am besten glänzen.

Text/Foto: André Langen

13. November 2012

MTV 1876 Saalfeld Abt. Fechten

2. Sieg für Meike Wenzlaff beim 3. Kreisranglistenturnier der Jugend im Degenfechten

Am Dienstagnachmittag fand das dritte Kreisranglistenturnier 2012/2013 in der Altersklasse Jugend im Degenfechten statt. Nahmen beim zweiten Turnier vierzehn Fechterinnen und Fechter teil, waren es diesmal nur neun Starter. Mitfavoritin Emilia Dörfer musste das Bett hüten, andere konnten aus anderen Gründen nicht oder blieben einfach fern. Deshalb wurde der Modus geändert und nur eine große Vorrunde jeder gegen jeden gefochten. Anschließend wurden im Direktausscheid alle Platzierungen ermittelt.

 

In der Vorrunde überzeugte Meike Wenzlaff mit acht Siegen, ließ nur insgesamt zehn Gegentreffer zu. Auf Platz zwei kam Johann Schneider mit sieben Siegen.

Überraschen konnten Tina Streitberger und Elias Röring. Tina gewann ihre ersten drei Gefechte, verlor gegen Johann Schneider nur knapp 4:5. Elias schlug in der Vorrunde unerwartet Pascal Schier und Constanze Landte und ging als Dritter in den Direktausscheid.

 Im Achtelfinale setzte sich Johann Richter gegen Max Dietzel dank seiner größeren Erfahrung durch, war aber im Viertelfinale gegen Meike Wenzlaff chancenlos. In den anderen Viertelfinals gewannen Pascal gegen Constanze, Elias gegen Tina und Johann Schneider gegen Anton Rein.

Im Halbfinale konnte Meike deutlich 10:4 Pascal bezwingen, Johann Schneider siegte nach einem zunächst ausgeglichenen Gefecht noch 10:6 gegen Elias. Vor dem Finale fanden noch die Platzierungsgefechte statt. Constanze Landte steigerte sich, wurde nach Siegen gegen Johann Richter und Tina Streitberger Fünfte, Pascal bezwang Elias im Kampf um Platz drei 10:7 und Anton sicherte sich durch ein 10:6 gegen Johann Richter Rang sieben.

Im abschließenden Finalgefecht zwischen Meike und Johann fielen zunächst zwei Doppeltreffer. Danach ging Meike 4:2 in Führung, Johann glich aus und brachte sich selbst 6:4 in Front. Diese Führung war aber auch nicht von Bestand, Meike stellte sich besser auf Johanns Angriffe ein und drehte den Spieß wieder um. 8:7 stand es nach drei Minuten. Nach der Pause baute Meike den Vorsprung aus, gewann schließlich 10:7 und holte sich mit ihrem 2. Tagessieg auch die Führung in der Gesamtwertung.

 

Im anschließenden Auswertungsgespräch lobte Trainer Langen vor allem die fechterische Weiterentwicklung der beiden „Neuen" Max Dietzel und Elias Röring. „Johann Schneider und Meike Wenzlaff haben überzeugt. Pascal und Constanze hatten nicht ihren besten Tag, aber sie haben sich gesteigert. Eine Steigerung erwarte ich auch von Anton und Johann Richter in Marburg.", forderte Langen im Hinblick auf das wichtige Ranglistenturnier in Marburg.

Am Donnerstag werden die Kreisranglistenturniere in den Altersklassen Schüler und Aktive fortgesetzt.

Text/Foto: André Langen

11. November 2012

SV Siemens Rudolstadt Abt. Kegeln

Siemens Kegeljugend mit Saisonbestleistung beim SKC Saalfeld

(Saalfeld) In der Kreisliga Jugend konnte der SV Siemens Rudolstadt mit 0:6 Punkten beim SKC Saalfeld den nächsten Sieg einfahren.

Dabei begann der Rudolstädter Michael Barth mit neuer persönlicher Bestleistung von 541 Kegel sein Spiel mit 3:1 erfolgreich gegen den SKC Spieler W. Peschel (461 Kegel) zu gestalten und den ersten Mannschaftspunkt auf das Siemenskonto zu holen. Schwer hatte es an diesem Spieltag Siemensspieler Simon Axthelm (374 Kegel), der aber trotz schlechter Tagesform nach einem Unentschieden gegen den Saalfelder P. Grund (348 Kegel) mit mehr geschobenen Gesamtholz den Mannschaftspunkt für Rudolstadt sichern konnte.

 

Wie sein Bruder konnte auch Daniel Barth zur Höchstform auflaufen und ebenfalls mit neuer persönlicher Bestleistung und Tagesbestleistung 561 Kegel für Rudolstadt mit einem 3:1 gegen den SKC Spieler M. Grau (486 Kegel) gewinnen. Der Schlußspieler der Rudolstädter Robin Kammel (516 Kegel) holte mit einem 4 : 0 Durchmarsch den letzten zu erspielenden Mannschaftspunkt gegen den Saalfelder K. Möller (380 Kegel) und am Ende erreichten die Rudolstädter mit 1675:1992 Gesamtholz eine neue Saisonbestleistung und die beiden Punkte für das bessere Mannschaftsresultat und Siemens Rudolstadt wurde mit einem 0:6 Endstand seiner Favoritenrolle gerecht.

Text: Thomas Barth

MTV 1876 Saalfeld Abt. Fechten

Hannah Traut und Cedric Wiefel beim Jenaer Schülerturnier mit ansprechenden Leistungen

(Jena) Während am letzten Wochenende in Saalfeld die Degenfechter ihre Mannschaftsmeister ermittelten nahmen zwei Schülerfechter am Ranglistenturnier in Jena teil. Hannah Traut und Cedric Wiefel starteten jeweils im Jahrgang 2002.

Hannah Traut konnte sich als Vorkampffünfte für das Finale der besten acht Fechterinnen qualifizieren. Im direkten Duell unterlag sie im Viertelfinale Zanner aus Dörnigheim 7:10 und wurde am Ende Sechste.

 

Cedric hatte es im Feld der fünfzwanzig Teilnehmer in seinem Jahrgang schwer. Aus nicht nachvollziehbaren Gründen traf der Ranglistendritte aus Saalfeld bereits in Runde eins auf den Ranglistenersten und den Ranglistenvierten, und das in einer Runde mit nur fünf Teilnehmern. Zwei Siege reichten zum Weiterkommen. Auch in Runde zwei gewann Cedric zwei Gefechte. Als Zwöflter erreichte er den Direktausscheid. Gegen den an Nummer fünf gesetzten Hendrik Lenk aus Radebeul fand er diesmal keine geeigneten Mittel, schied mit 3:10 aus und blieb damit auf Rang zwölf. Auf die Rangliste dürfte dieses Ergebnis allerdings wenig Einfluss haben, erreichte doch kein Thüringer das Finale der besten Acht. Sowohl Cedric als auch Hannah bleiben jeweils auf Platz drei der Thüringer Rangliste.

Text: André Langen

Thüringenpokal: Meike Wenzlaff und Andreas Langen im A-Finale

(Saalfeld) Sehr gut besucht war das 2. Thüringenpokalturnier im Fechten am Sonntag in der Saalfelder Dreifelderhalle „Grüne Mitte". Pünktlich um 10:00 Uhr begannen die Vorrunden der Degenfechter auf den 12 Fechtbahnen. Im Damendegen nahmen fünfundzwanzig Fechterinnen den Kampf auf, bei den Herren waren es sogar siebenunddreißig.

Für das beste Ergebnis aus Saalfelder Sicht sorgte einmal mehr Meike Wenzlaff. Sie erreicht wie schon in Nordhausen das A-Finale und belegte einen guten 7. Platz. Das B-Finale glich fast einer Saalfelder Trainingsrunde. Sechs der acht Teilnehmerinnen kamen vom Gastgeber. Fiona Sommer gewann vor Lea Richter und Uta Gräf. Erfreulich auch das Abschneiden der drei B-Jugendlichen, die alle drei ebenfalls das B-Finale erreichten. Emilia Dörfer belegte dort Platz vier, Constanze Landte wurde Sechste und Tina Streitberger Achte des B-Finals.

 

Meike Wenzlaff verbesserte sich damit auf Platz fünf in der Pokalwertung, Fiona Sommer ist Siebente, Lea Richter Neunte. In der Mannschaftswertung konnte Saalfeld an Meiningen vorbeiziehen und liegt jetzt mit vier Punkten Rückstand auf Nordhausen auf Platz zwei.

 

Im Herrendegen schaffte mit Andreas Langen ebenfalls ein einheimischer den Sprung in das Finale der besten acht Fechter. Dort musste er gleich im ersten Gefecht gegen Auftaktsieger Markus Wallberg aus Weida antreten. Auch diesmal ließ der Routinier nichts anbrennen. Leider blieb es nicht bei dieser Niederlage. Gegen Ole Maiwald und Andreas Halm (beide Nordhausen) und Marcel Kintzel (Erfurt) gab es jeweils 4:5 Niederlagen. Vor allem die letzten beiden Gefechten ärgerten Andreas, lag er doch in beiden 4:3 vorn. Am Ende wurde es Platz fünf für Langen Junior. „Das Ergebnis ist in Ordnung, fechterisch bin ich mit meiner Leistung heute nicht zufrieden.", schätzte er selbstkritisch nach dem Wettkampf ein. In der Gesamtwertung liegt Andreas weiterhin auf einem hervorragenden zweiten Platz.

Die anderen Saalfelder Fechter konnten im Herrendegen nicht in die vorderen Platzierungen eingreifen. Johann Schneider überraschte als B-Jugendlicher mit Platz zweiundzwanzig positiv. Dagegen blieb André Langen mit Rang fünfundzwanzig unter den eigenen Erwartungen.

 

Die im Anschluss durchgeführten Wettbewerbe im Säbel und Florettfechten fanden ohne Saalfelder Beteiligung statt. Die Thüringenpokalturnierserie wird im Januar und März mit den Wettkämpfen in Mühlhausen und Kraftsdorf fortgesetzt. Einen Ausrichter für das Finale am 21.06.2012 gibt es bis jetzt nicht.

Text: André Langen

10. November 2012

SV 1883 Schwarza Abt. Judo

SV Schwarza wird Thüringer Judo-Mannschaftsmeister, Historischer Sieg der U14-Jungen nach umkämpften Finale

(Gotha) Selbst langjährige Vereinsmitglieder konnten sich nicht daran erinnern, dass seit Gründung der Sektion (später Abteilung) Judo vor nunmehr fast 60 Jahren der SV Schwarza einmal einen Mannschaftsmeistertitel erringen konnte. Schon viele Einzelmeister sind aus den Reihen der Schwarzaer hervorgegangen: Bezirksmeister, DDR-Meister, Spartakiadesieger, später Landesmeister, Mitteldeutsche Meister und Deutsche Meister.

 

Am vergangenen Wochenende jedoch setzten die „jungen Wilden" der Altersklasse U14 bei den Thüringer
Landesvereinsmannschaftsmeisterschaften in Gotha noch eins drauf. In einem heiß umkämpften, hoch emotionalen Finale errangen sie letztlich verdient den Thüringer Mannschaftsmeistertitel und damit einen historischen Sieg. Gleichzeitig qualifizierten sich die Rudolstädter damit für die in zwei Wochen in Riesa stattfindenden Mitteldeutschen
Meisterschaften.

Von vornherein erfreulich war schon der Umstand, dass der SV Schwarza als einziger Thüringer Verein zwei konkurrenzfähige Teams ins Rennen schicken konnte. Für das A-Team wurde dabei lediglich ein Gaststarter als Verstärkung benötigt, der sich allerdings als echte „Bank" erwies: Pio Wittek von der SSG Wechmar gewann ebenso alle seine Kämpfe wie seine Schwarzaer Teamkollegen Vincent Giller sowie Martin und Johannes Limmer. Daneben kämpften fast ebenso erfolgreich: Jonas Herlitze, Tilman Gretsch, Jonas Schwarz und Jonas Neumann.
Im B-Team versuchten Thorben Hansen, Aaron Konopatzki, Johann Seebeck, Heiner Limmer, Johannes Leubner sowie die Gastkämpfer Vincent Stumpf (JSC Saalfeld), Jonas Spange und Daniel Otto (beide PSV Weimar) die Außenseiterchance zu nutzen und die die Konkurrenz zu überraschen.
Den Auftakt bestritt Schwarza II sogleich gegen den Favoriten JSC Stotternheim. Nach einem klaren Auftaktsieg von Thorben Hansen mussten leider alle folgenden Kämpfe abgegeben werden, was eine ernüchternde 1:7 Niederlage nach sich zog.

Deutlich besser lief es gegen Kodokan Erfurt. Nach spannenden Kämpfen und Siegen von Thorben Hansen, Aaron
Konopatzki, Vincent Stumpf und Daniel Otto stand es 4:4. Jetzt mussten nach dem Reglement 3 Entscheidungskämpfe ausgelost werden, die leider sämtlich an den Kodokan gingen. Durch diese letztlich knappe Niederlage war das B-Team der Schwarzaer aus dem Rennen um die Medaillen ausgeschieden.
Nun ruhten die Hoffnungen auf der ersten Mannschaft. Diese stand zunächst dem gastgebenden FSV Gotha gegenüber, dessen Titelambitionen nach Siegen von Martin Limmer, Vincent Giller, Jonas Schwarz, Johannes Limmer und Pio Wittek bereits nach dem ersten Duell nicht mehr existent waren.

In der zweiten Runde ging es gegen die Kampfgemeinschaft Mattenteufel/PSV Erfurt bereits um den Einzug ins Finale. Schnell gingen die Schwarzaer nach drei umjubelten Siegen von Martin Limmer, Jonas Herlitze und Vincent Giller mit 3:0 in Führung.

Tilman Gretsch und Jonas Schwarz erreichten mit großem Kämpferherz jeweils ein Unentschieden. Der Sieg war nun zum Greifen nahe und die beiden „Schweren" Johannes Limmer und Pio Wittek ließen auch nichts mehr anbrennen. 5:1 für Schwarza und der Einzug ins Finale war perfekt!

 

Hier trafen die Schwarzaer Kämpfer nun auf den starken JSC Stotternheim. Beide Vereine verbindet mittlerweile eine tiefe Freundschaft. Erst im Sommer fuhr man gemeinsam zu einem Turnier nach Polen und es gab viele in den Reihen der Ostthüringer und Randerfurter, die sich dieses Finale gewünscht hatten.

In einem spannenden und ausgeglichenen Duell konnten die Schwarzaer nach Siegen von Martin Limmer und Vincent Giller mit 2:1 in Führung gehen. Als Tilman Gretsch gegen Björn Hirschfeld mit Ippon gewann, standen die Weichen auf Sieg: 3:1.

Aber erneut gelang den Stotternheimern der Ausgleich: 3:3. Nun mussten die letzten beiden Kämpfe die Entscheidung bringen. Johannes Limmer hatte es mit Jonas Deregowski zu tun. Beide kennen sich genau und schenkten sich nichts. In einem harten, aber fairen Fight behielt der Schwarzaer mit Waza-Ari die Oberhand und brachte sein Team erneut in Führung: 4:3. Dem starken Pio Wittek blieb es sodann vorbehalten, den "Sack zuzumachen" und den Schwarzaer Anhang in grenzenlosen Jubel zu versetzen. Gold und Thüringer Landesmeister!

 

Diesen Schwung gilt es jetzt nach Riesa zu den Mitteldeutschen Meisterschaften mitzunehmen, um vielleicht auch dort bei der Medaillenvergabe ein Wörtchen mitreden zu können.

Text/Foto: Stefan Giller und Thomas Schauseil

MTV 1876 Saalfeld Abt. Fechten

MTV 1876 Saalfeld wird Landesmeister im Damendegen

(Saalfeld) Konsequent genutzt haben die Degenfechterinnen des MTV 1876 Saalfeld ihren Heimvorteil bei den Thüringer Mannschaftsmeisterschaften.

Uta Gräf, Kerstin Landte und Juliane Liebstein verteidigten den im Vorjahr errungenen Titel des Saalfelder MTV. Dabei verwiesen sie die Mannschaft Saalfeld 2 mit Meike Wennzlaff und den beiden B-Jugendlichen Emilia Dörfer und Constanze Landte auf Platz zwei. Auch die Bronzemedaille lieb in der Feengrottenstadt. Beatrix Richter, Lea Richter und Fiona Sommer wurden Dritte. Die Entscheidung über Silber und Bronze fiel denkbar knapp aus. Von Beginn an verlief der Mannschaftskampf spannend. Zum Auftakt gab es zwischen Fiona und Constanze ein 5:5. Zwischenzeitlich konnte sich Saalfeld 2 etwas absetzen, aber im vorletzten Gefecht verkürzte Lea Richter auf 39:40. Als dann Meike gleich zu Beginn gegen Fiona den Ausgleich hinnehmen musste, war die Spannung auf dem Höhepunkt. Mit der nächsten Aktion holte sich die Wickersdorferin die Führung von der Arnsgereutherin zurück. Es folgten drei Doppeltreffer, 44:43 stand es eine halbe Minute vor Ende. An dieser Stelle bewies Meike ihre gewachsene taktische Reife, hielt sich konsequent gegen die defensiv starke Fiona zurück und „schaukelte" den Sieg nach Hause.

 

Im Herrendegen konnte sich Saalfeld 2 mit Volker Stopp, Andreas und André Langen die Bronzemedaille sichern. Gegen die Mannschaft aus Altenburg, die verdient Thüringer Meister wurde, hatte man am Samstag keine Chance. Im Mannschaftskampf gegen Bautzen lief es nicht so wie erhofft. Sechs Treffer betrug der Rückstand vor dem letzten Gefecht, in dem Andreas Langen alles versuchte, den Rückstand gegen Tobias Leschke aufzuholen. Das war aber eine unlösbare Aufgabe. Dass er Tobias schlagen kann, bewies er am Folgetag beim Thüringenpokal. Dort verließ er mit einem 5:1-Sieg die Bahn. „Da stand es aber am Anfang 0:0 und ich konnte taktisch ganz anders fechten.", erklärte er die unterschiedlichen Situationen.

Die Mannschaft Saalfeld 1 mit Michael Bügel, Matthias Lieske und dem jungen Oberweißbacher Elias Röring belegte Platz fünf.

Text: André Langen

06. November 2012

MTV 1876 Saalfeld Abt. Fechten

Meike Wenzlaff bleibt beim TIMA-Cup in Karlovy Vary unter ihren Möglichkeiten

(Karlovy Vary) Einen Tag nach dem Erfolg mit Fechtpartner Andreas Langen beim Bäderpokal in Bad Elster ging es für Meike Wenzlaff weiter zum TIMA-Cup ins nahe gelegene tschechische Karlsbad. Dort traf sie beim tschechischen Ranglistenturnier auf die gesamte tschechische und slowakische Spitze.

 

In der ersten Vorrunde fand Meike schwer in den Wettkampf. Gegen die Nummer 1 des Nachbarlandes Olexova hatte sie keine Chance. Dagegen verschenkte sie gleich drei Gefechte mit je 4:5, die sie durchaus hätte gewinnen können, ja eigentlich müssen. So zog sie nur als 25. In die zweite Runde ein. Hier gewann sie überraschend gegen die gute Slovakin Karolina Aujeska. Leider brachte dieser Sieg nicht die erhoffte Wende an diesem Tag. Wieder gab sie mehrere Gefechte knapp ab und musste so im Direktausscheid gegen die an Platz acht gesetzte Michaela Pechova antreten. Bis zum 4:4 hielt Meike das Gefecht offen, dann erhöhte die Tschechin ihr Angriffstempo und gewann am Ende verdient. Für Meike hieß dies Rang fünfundzwanzig im Gesamtklassement.

 

„Etwas mehr hatte ich mir von Meike schon erhofft. Leider sind ihre Wettkampfleistungen noch nicht so stabil, wie ich mir das wünsche. In Karlovy Vary und Bad Elster hat sie zwei Gesichter gezeigt. Ich hoffe, dass sie bei den nächsten Wettkämpfen ihre Form stabilisieren kann.", fasste Trainer André Langen das Wochenende zusammen.

 

Mit dem Ergebnis in Karlsbad, dass auch in die Thüringer Rangliste eingeht, bleibt Meike weiter bei den Junioren klar in Front und hat die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften am 01.12. in Waldkirch in der Tasche. Bis dahin wird sie sich noch bei vier Wettkämpfen (Thüringer Mannschaftsmeisterschaften, Thüringenpokal, Marburger Stadtmeisterschaften und Erzgebirgspokal Oelsnitz – jeweils bei den Aktiven) auf den Höhepunkt vorbereiten. Dazu kommen noch zwei Kreisranglistenwettkämpfe, die aber mehr Trainingscharakter haben.

Text: André Langen

MTV 1876 Saalfeld gewinnt Bäderpokal in Bad Elster

(Bad Elster) Zum 3. Mal beteiligte sich der MTV 1876 Saalfeld am Bäderpokal in Bad Elster. Bei der zehnten Auflage des Paarwettbewerbes reichte es für den großen Wurf: Meike Wenzlaff und Andreas Langen holten den Wanderpokal in die Feengrottenstadt.

Von Anfang an ging das Saalfelder Duo in Führung. Sowohl Andreas als auch Meike gewannen ihre Auftaktgefechte klar. Zur Halbzeit des mit 15 Mannschaften wieder gut besetzten Turniers lagen die beiden mit 12 Siegen in Front. Meike hatte fünf Gefechte gewonnen, Andreas war noch ohne Niederlage. Zu diesem Zeitpunkt hatte er auch schon gegen den tschechischen Titelverteidiger Petr Sedivy 5:4 gewonnen.

 

Im zweiten Teil lief es für die beiden weiter gut, Sieg um Sieg verteidigten sie ihre Führung. Im vorletzten Kampf trafen die Saalfelder auf Schkeuditz III. Dank einer bis dahin tadellosen Leistung von Anglique Rüdiger hatten dieses Team nach Siegen aufgeschlossen, lag nur noch acht Treffer zurück. In ihrem besten Gefecht an diesem Tag bezwang Meike Wenzlaff die Schkeuditzerin 5:3. Anschließend trat Andreas Langen gegen Frank Herzig an, ging 4:2 in Führung. Dann wurde es nach zwei Fehlstößen noch mal eng. Beim 4:4 zeigte der Student, dass er an diesem Tag keine Luft ranlassen wollte und gewann auch diesen entscheidenden Kampf 5:4.

 

Damit war der Weg frei für den Gesamterfolg. Allerdings brauchte man gegen Altenburg noch einen Gefechtssieg. Eigentlich sollte das für Meike gegen Katharina Lahn nicht das Problem sein, aber Meike hatte im Gefecht zuvor wahrscheinlich alles gegeben, konnte sich nicht mehr konzentrieren und gab den Sieg ab. Damit musste Andreas, dessen Einzelsieg zu diesem Zeitpunkt schon feststand, auch noch das letzte Gefecht gegen Alexander Katzsch, mit dem er sich schon in der Jugend heiße Kämpfe geliefert hat, gewinnen. Taktisch gut vorbereitet ließ er den Altenburger kommen und traf mit seinen Riposten. Mit 5:1 gewann Andreas damit auch diesen Kampf und durfte sich als ungeschlagener Sieger feiern lassen. Meike Wenzlaff verpasste als Vierte im Damenwettbewerb nur knapp das Treppchen. André Langen nahm als Einzelstarter teil und wurde im Herrendegen Neunter.

Text: André Langen

27. Oktober 2012

MTV 1876 Saalfeld Abt. Fechten

Constanze Landte verpasst knapp 2. Runde beim Windmühlenmesser-Cup in Solingen

Constanze Landte (links)

(Solingen) Ihren ersten Start bei einem deutschen Ranglistenturnier der A-Jugend absolvierte die Saalfelderin Constanze Landte am vergangenen Samstag in der Klingenstadt Solingen. Für die zwölfjährige ehrgeizige Degenfechterin des MTV 1876 war es durchaus ein Abenteuer in einem Turnier mit den besten deutschen Fechterinnen in der Altersklasse U17 anzutreten. Neben den DFB-Kadern gingen auch jungen Damen aus einigen anderen Ländern, darunter Belgien, Niederlande und Somalia an den Start.

 

Trotz ihrer schon recht großen Wettkampferfahrung brauchte Constanze einige Zeit, um in das Turnier hineinzufinden. Ihre Auftaktgegnerin vom Gastgeber aus Solingen schien eigentlich eine lösbare Aufgabe zu sein. Constanze ging auch schnell 2:1 in Führung, ließ sich dann aber auf den unsauberen Fechtstil ihrer Gegnerin ein und geriet 2:4 in Rückstand. Auch ihr großer Kampfgeist, der zwischenzeitlich zum 4:4 Ausgleich führte, konnte sie vor der Niederlage nicht bewahren. Das 4:5 schmerzte besonders am Ende, verpasste sie damit leider den Einzug in Runde zwei. Gegen die folgenden Gegnerinnen konnte sie sich steigern. Allerdings reichte es nur gegen die zwei Jahre ältere Wetzlarerin Popa zu einem Erfolg. Letztlich verbesserte sie sich gegenüber ihrem Setzplatz um siebzehn Plätze, konnte achtundzwanzig Kontrahentinnen hinter sich lassen.

 

Damit ist sie neben Meike Wenzlaff (Platz 72) die zweite Saalfelderin die in der A-Jugend Rangliste des Deutschen Fechterbundes geführt wird. Ihren nächsten Ausflug in höhere Altersklassen wird sie am 11.11. unternehmen. Dann ist die Teilnahme beim 2. Thüringenpokal dieser Saison in heimischer Halle geplant.

 

Ein Saalfelder hatte in Solingen dann doch mit der Medaillenvergabe zu tun: Andreas Langen jurierte ein Halbfinalgefecht.

Text/Foto: André Langen

11. Oktober 2012

MTV 1876 Saalfeld Abt. Fechten

2. Kreisranglistenturnier der Schüler: Laurenz Dörfer wird immer stärker

Beim 2. Kreisranglistenturnier am Donnerstag gingen wieder zwölf Schüler im Degenwettbewerb an den Start. Durch das setzen nach der Rangliste entstanden zwei gleichstarke Vorrunden. In Runde eins überraschte Hannah Traut, gewann alle Gefechte, darunter auch gegen Cedric Wiefel und ließ dabei nur 4 Gegentreffer zu. Cedric tat sich schwer, wurde aber durch ein knappes 5:4 gegen Laurenz Dörfer Zweiter in der Runde. Laurenz belegte mit drei Siegen Platz drei und deutete damit schon an, dass sein 5. Platz beim ersten Kreisranglistenturnier keine Eintagsfliege bleiben soll. Dabei muss man bedenken, dass Laurenz Jahrgang 2004 ist, in der Kreisrangliste aber alle Schüler ab Jahrgang 2001 gemeinsam fechten.

 

In der zweiten Vorrunde setzte sich Leonard Richter ungeschlagen vor Georg Rein durch. Dritte wurde Celine Stumpf, wie Laurenz Jahrgang 2004. Lex Zehendner, Jahrgang 2005 und damit jüngster Teilnehmer wurde Fünfter in seiner Runde und war auf seinen ersten Gefechtssieg besonders stolz.

 

Im Achtelfinale setzte sich Paul Hotze gegen Lex Zehendner durch, Laurenz Dörfer besiegte Leonie Richter, Celine Stumpf gewann knapp 10:9 gegen Bastian März. Etwas überraschend schied Manuel Haucke gegen Florian Albrecht aus.

Gesetzt für das Viertelfinale waren die ersten vier der Vorrunde. Alle konnten auch ihre Ausgangsposition behaupten. Hannah Traut, Leonard Richter und Georg Rein gewannen ihre Kämpfe ohne große Probleme. Dagegen musste der Ranglistenerste Cedric Wiefel um das Weiterkommen zittern. Wie schon in der Vorrunde beim 4:5 lieferte Laurenz Dörfer einen tollen Kampf ab, führte sogar 9:8. Cedric musste sich da schon mächtig ins Zeug legen, gewann dank seiner größeren Erfahrung 10:9.

 

Die beiden Halbfinals verliefen ganz unterschiedlich. Während Cedric hoch konzentriert sich für die Vorrundenniederlage gegen Hannah Traut mit einem 10:0 revanchierte, ging es im 2. Halbfinale spannend zu. Mehrfach wechselte die Führung zwischen Leonard Richter und Georg Rein. Am Ende unterlag der Rudolstädter Rein knapp 9:10. Im Finale bezwang Cedric Leonard anschließend 10:5 und holte sich so den zweiten Tageserfolg.

Text/Foto: André Langen

09. Oktober 2012

MTV 1876 Saalfeld Abt. Fechten

Kreisranglistenturnier der Schüler und Jugend im Degenfechten werden fortgeführt

(Saalfeld) Bevor es für (fast) alle Fechter des MTV 1876 eine dreiwöchige Wettkampfpause geben wird, geht es in dieser Woche noch einmal um Ranglistenpunkte für die Kreisrangliste 2012/2013 in den Altersklassen Schüler und Jugend.

 

Am Donnerstag geht es für die jüngsten Saalfelder Fechter ab 16:00 Uhr in der Dreifelderhalle Grüne Mitte um Treffer und Siege. Klarer Favorit ist Cedric Wiefel. Ob er diesmal zu schlagen ist müssen vor allem Georg Rein, Leonard Richter, Jan Blumenstein und Hannah Traut beantworten, die am ehesten dem Hirzbacher den Sieg streitig machen können. Interessant wird auch zu sehen, wie sich die Anfänger um Celine Stumpf und Lex Zehendner, die ja bei den Bavarian Open schon groß auftrumpfen konnten, weiterentwickelt haben. Mit bis zu 14 Teilnehmern rechen die Organisatoren.

 

Einen Tag später dürfte das Teilnehmerfeld eine ähnliche Anzahl an Startern aufweisen. Allerdings gibt es hier nicht nur einen Favoriten. Neben dem Überraschungsauftaktsieger Johann Schneider und Finalist Pascal Schier sollten vor allem die A-Jugendlichen Meike Wenzlaff, Fiona Sommer, Lea Richter und Jonas Hornschuh um den Tagessieg mitkämpfen. Vielleicht kann aber auch Emilia Dörfer an ihre starken Leistungen vom 1. Pool anknüpfen. Los geht es um 14:00 Uhr, wobei die auswärtigen Starter aus Rudolstadt und Oberweißbach etwas später in den Wettkampf einsteigen werden.

Text: André Langen

06./07. Oktober 2012

MTV 1876 Saalfeld Abt. Fechten

Erfolgreicher Auftakt in die neue Thüringenpokalserie im Fechten

Erfolgreich startete das Saalfelder Degenteam in die neue Thüringenpokalserie am Sonntag in Nordhausen. Im Damendegen erfüllte Meike Wenzlaff die Saalfelder Hoffnungen. Als Achte der Vorrunde erreicht sie das avisierte A-Finale. Dort konnte sie sich nochmals steigern und gewann zwei Gefechte und belegte einen guten siebenten Platz. Fiona Sommer und Lea Richter erreichten das B-Finale und konnten am Ende die Plätze zwölf und vierzehn belegen. Constanze Landte verpasste als jüngste Turnierteilnehmerin knapp das B-Finale. Mit vier Siegen aus sechs Gefechten zeigte sie im C-Finale, dass sie durchaus auch im Thüringenpokal eine gute Figur zu machen in der Lage ist. Beatrix Richter und Kerstin Landte belegten die Plätze neunzehn und einundzwanzig.

 

Im Herrendegen konnte Andreas Langen an seine Erfolge der vergangenen Jahre in Nordhausen anknüpfen. In einer schweren Vorrunde musste er nur gegen Markus Wallberg eine Niederlage einstecken. An Platz vier gesetzt zog er ins Finale ein. Dort konnte er sich nochmals steigern, gab nur die Gefechte gegen Schuhmacher und Wallberg jeweils knapp 4:5 ab und konnte sich so den Silberpokal sichern. André Langen, im Vorjahr Achter, zeigte in der Vorrunde eine gute Leistung und verpasste als Neunter der Vorrunde nur um einen Treffer das A-Finale. Im B-Finale lief es zu Anfang nicht so, die ersten vier Gefechte verlor er, gewann dann aber noch drei Duelle und wurde Fünfzehnter. Michael Bügel und die beiden jungen Nachwuchsfechter Elias Röring und Max Dietzel belegten die Ränge neunundzwanzig bis einunddreißig.

 

Nun darf man auf das Abschneiden von Meike und Andreas beim Bäderpokal in Bad Elster am 3.11. gespannt sein. Dort werden sie als Fechtpaar antreten. Andreas konnte bei diesem internationalen Wettkampf schon einmal mit Lisa Richter Platz drei belegen.

Text/Foto: André Langen

Zweimal Bronze für Saalfelder Florettfechter beim Rolandpokal

(Nordhausen) Mit je einer Bronzemedaille im Gepäck kehrten Cedric Wiefel und Hannah Traut vom Rolandpokal aus Nordhausen zurück. Beide starteten im Jahrgang 2002, wobei Hannah im gemeinsamen Wettbewerb der Mädchen 2001/2002 fechten musste und gegen die ein Jahr älteren Gegnerinnen eine schweren Stand hatte. Am Ende wurde es der dritte Platz in ihrem Jahrgang und damit eine gute Ausgangsposition für die Thüringer Rangliste im Florett.

 

Cedric startete verhalten in den Wettbewerb der Jungen im mittleren Schülerjahrgang an dem 14 Fechter aus Mitteldeutschland teilnahmen. In der ersten Runde kam er auf drei Siege und drei Niederlagen. In der Zwischenrunde lief auch noch nicht alles rund, aber als Sechster qualifizierte er sich sicher für das Finale der besten acht Fechter. Im Viertelfinale fand er dann endlich zu seinem wahren Leistungsvermögen. Den Merseburger Bodo Peters demontierte er mit 10:1. Es war das dritte Aufeinandertreffen der beiden an diesem Tag. In der Vorrunde hatte Cedric 5:4 gewonnen, in Runde zwei hatte der Merseburger mit 5:2 die Nase vorn gehabt.

 

Im anschließenden Halbfinale hieß der Gegner Manuel Görtz vom FSC Jena, der bei den Mitteldeutschen Meisterschaften der Schüler vor Wochenfrist als Drittplatzierter bester Thüringer war. Mit 10:7wurde der Jenenser seiner Favoritenrolle gerecht. Der dritte Platz mit dem Florett ist ein weiterer schöner Erfolg für Cedric, der damit seinen Platz in der Thüringer Rangliste festigen konnte.

Text: André Langen

04. Oktober 2012

MTV 1876 Saalfeld Abt. Fechten

Führungswechsel in der Kreisrangliste der Degenfechter

Spannend und knapp ging es am Donnerstagabend beim 2. Kreisranglistenturnier 2012/2013 im Degenfechten in der offenen Klasse zu. Drei Herren und acht Damen waren angetreten um in einer großen Runde jeder gegen jeden den Tagessieger zu ermitteln.

 

Uta Gräf, beste Dame des Vorjahres, hatte anfangs einen guten Lauf, gewann überraschend 3:1 gegen Andreas Langen, bezwang danach Lisa Katharina Richter und Tochter Meike Wenzlaff jeweils 3:2 und wandelte schließlich noch einen 1:2-Rückstand in einen 3:2 Sieg gegen André Langen um. Damit sah sie schon nach der Tagessiegerin aus. Aber dann musste sie gegen die jüngste Teilnehmerin des Wettkampfs Constanze Landte antreten. Respektlos griff Constanze an und gewann am Ende mit 3:2. Damit war der Faden gerissen und Uta gab auch noch die Gefechte gegen Michael Bügel und Lea Richter ab. Mit drei Niederlagen bleib am Ende nur der undankbare 4. Platz. Dass sie damit wieder die beste Dame des Abends war tröstete nicht wirklich.

 

Den Tagessieg machten die Herren unter sich aus. Zwar gewann Andreas die direkten Duelle gegen Michael Bügel und André Langen, verlor dann aber gegen Meike Wenzlaff und hatte so ebenfalls zwei Niederlagen. Letztlich mussten die Treffer ausgezählt werden und die sahen André Langen mit einem Index von +17 einen Treffer vor Andreas Langen (+16) und Michael Bügel (+10) vorn.

Hinter Uta Gräf belegten Meike Wenzlaff und Lisa Katharina Richter die Plätze fünf und sechs. Für Lisa Katharina war es zugleich das Abschiedsturnier in Saalfeld. Sie nimmt ein Studium in Würzburg auf, wird aber dem MTV 1876 Saalfeld als Mitglied erhalten bleiben und hoffentlich bald auch wieder auf die Fechtbahnen zurückkehren.

Constanze Landte landete wie schon beim Auftaktturnier auf Rang sieben und rechtfertigte damit ihre Nominierung für das Thüringenpokalturnier am Sonntag in Nordhausen.

 

In der Gesamtwertung übernahm André Langen die Führung vor dem punktgleichen Andreas Langen. Michael Bügel ist jetzt Dritter. Auf den weiteren Plätzen folgen Uta Gräf, Meike Wenzlaff und Constanze Landte.

Text: André Langen

2. Oktober 2012

MTV 1876 Saalfeld

Roland- und Thüringenpokal rufen nach Nordhausen

(Saalfeld) Wie an fast jedem Wochenende sind auch dieses Samstag und Sonntag Fechterinnen und Fechter des MTV 1876 bei verschiedenen Wettkämpfen aktiv.

Diesmal geht es nach Nordhausen. Am Samstag starten Hannah Traut und Cedric Wiefel beim Schülerranglistenturnier mit dem Florett. Beide sollten beim „Rolandpokal" mit um den Sieg und die Medaillen kämpfen können. Begleitet werden sie von DFB-Kampfrichter Andreas Langen, der die Turnierleitung in Nordhausen in ihrer Arbeit unterstützen wird.

 

Einen Tag später wird Andreas selbst zu Degen greifen und hoffentlich an seine Erfolge bei den Thüringenpokalturnieren in Nordhausen anknüpfen. Er ist der Saalfelder mit den größten Erfolgsaussichten. Neben Andreas werden Michael Berger und André Langen im Herrendegen am Start sein, ebenso mit Max Dietzel und Elias Röring zwei junge Nachwuchsfechter, die Erfahrungen sammeln sollen.

 

Im Damendegen wollen die Saalfelderinnen an die geschlossene Mannschaftsleistung der Vorsaison, bei der Platz drei für das MTV-Team in der Gesamtwertung heraussprang, anknüpfen. Hoffnungsträger ist einmal mehr Meike Wenzlaff, die nach dem verpatzten Turnier in Hof auf Wiedergutmachung brennt. Fiona Sommer, Kerstin Landte, Lea Richter und Beatrix Richter sowie die junge Constanze Landte vervollständigen das Saalfelder Aufgebot.

Text: André Langen